Agentic AI
Videosysteme: vom Beobachter zum aktiven Assistenzsystem

Von Barry Norton, Fellow bei Milestone Systems 6 min Lesedauer

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Eine neue Generation sogenannter agentischer KI-Systeme hat das Potenzial, Videosysteme von passiven Beobachtern zu aktiven Assistenzsystemen für Entscheidungen in industriellen Prozessen weiterzuentwickeln.

Agentic AI bezeichnet Systeme, die nicht nur Informationen auswerten, sondern daraus auch Handlungsschritte ableiten und operative Abläufe unterstützen können.(Bild: ©  GamePixel - stock.adobe.com)
Agentic AI bezeichnet Systeme, die nicht nur Informationen auswerten, sondern daraus auch Handlungsschritte ableiten und operative Abläufe unterstützen können.
(Bild: © GamePixel - stock.adobe.com)

Produktionsanlagen erzeugen enorme Datenmengen aus Kameras, Sensoren und Maschinensteuerungen. Diese Informationen zu überwachen und daraus schnell operative Entscheidungen abzuleiten, gehört zu den zentralen Aufgaben moderner Leitstände. Lange Zeit blieb Videoüberwachung dabei jedoch reaktiv: Systeme zeichneten Ereignisse auf, Alarme wurden ausgelöst und Mitarbeitende entschieden anschließend über die nächsten Schritte. Mit dem Fortschritt generativer und multimodaler KI beginnt sich dieses Prinzip grundlegend zu verändern.

Eine neue Generation sogenannter agentischer KI-Systeme hat das Potenzial, Videosysteme von passiven Beobachtern zu aktiven Assistenzsystemen für Entscheidungen in industriellen Prozessen weiterzuentwickeln.