Redundanzmodule Aktive Redundanzmodule für hohe Anlagenverfügbarkeit

Redakteur: Gudrun Zehrer

Die aktiven Redundanzmodule der Stromversorgungsfamilie Quint von Phoenix Contact sollen die Anlagenverfügbarkeit erhöhen. Der Anwender nutzt die Module Single Oring zur Entkopplung und führt die Leitung getrennt bis zur Last. In Kombination mit der Stromversorgung Quint Power wird das redundante System durchgängig überwacht.

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(Bild: Phoenix Contact)

Aufgrund präventiver Funktionsüberwachung informiert das Redundanzmodul über die Ausgangsspannungen der Stromversorgungen, über Defekte in der Verdrahtung und der Entkoppelstrecke sowie über den aktuellen Laststrom. Kritische Betriebszustände werden dadurch frühzeitig erkannt.

Energie sparen durch Entkopplung mit MOSFET

Laut Phoenix lassen sich durch den Einsatz der Single Oring-Module und die aktive Entkopplung mit MOSFET bis zu 70 Prozent Energie sparen. Die Module eignen sich mit 40 A für Gleichspannungen von 12 bis 24 V. Sie haben eine schmale Bauform von 32 mm und sind tragschienengeeignet. Durch den weiten Temperaturbereich von -40 bis 70 °C sind sie industrietauglich.

Nachgelagerte Verbraucher vor Überspannungen schützen

Das Redundanzmodul mit Schutzlackierung (Plusvariante) widersteht darüber hinaus auch extremen Umweltbedingungen wie Staub, Verschmutzung, korrosiven Gasen und 100 Prozent Luftfeuchtigkeit. Durch die OVP (Over Voltage Protection) werden auftretende Überspannungen auf 30 V DC begrenzt und nachgelagerte Verbraucher vor Überspannungen geschützt.

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