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Industrial Internet

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| Redakteur: Carina Schipper

Eine neue Industrial Internet-Lösung von General Electric hilft OEMs bei der Erfassung, Analyse und Verwaltung von Daten im dezentralen Anlagenverbund, so das Unternehmen. Mit Equipment Insight lassen sich laut GE Informationen zur Verbesserung der Servicequalität und Optimierung der Anlagenleistung sammeln.

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GE verdeutlicht, dass so Rohdaten schnell und wirtschaftlich in nutzbare Informationen übersetzt werden und so die betriebliche Effizienz, Produktivität und Profitabilität steigen.
GE verdeutlicht, dass so Rohdaten schnell und wirtschaftlich in nutzbare Informationen übersetzt werden und so die betriebliche Effizienz, Produktivität und Profitabilität steigen.
( Bild: General Electric )

Die Lösung von GE setzt sich aus der Proficy-Software und robusten RXi IPCs zusammen und ermöglicht so dem Erstausrüster einen besseren Einblick in die Art und Weise wie Kunden ihre Maschinen einsetzen und fördert zudem die Verbesserung von Prozessen, Anlagenleistung und Profitabilität, versichern die Augsburger. Dem Überwachungssystem liegt das Konzept der Real-time Operational Intelligence (RtOI) zu Grunde. Durch die Verknüpfung aus lokaler oder privater Cloud-Serverarchitektur und robusten Field Agents stellt Equipment Insight nach Angaben von GE die erste integrierte Lösung zur Überwachung des Zustands von Anlagen dar, die durch Auswertung von Betriebsdaten Anlagenausfälle voraussehen kann. „Heutige OEMs stehen unter dem Druck, Kunden bei gleichbleibenden Kosten höhere Servicequalitäten zu bieten“ erklärt Peter Hoffmann, Technical Director Germany bei GE Intelligent Plattforms. „Die meisten wollen ihre Anlagen überwachen und ihren Endanwendern Betriebsdaten bereitstellen – aber viele verfügen nicht über die Ressourcen, dies auf effektive Weise zu bewerkstelligen. Hersteller können diese Lösung für ein neues Geschäftsmodell nutzen und die Kundenbindung stärken, indem der Kunde exakt den benötigten Service für eine Maschine erhält, den er braucht.” Der Anlagenüberwachungsserver erfasst und verarbeitet die Langzeitbetriebsdaten zu Leistungsgrad und Alarmen über die Funktionen der Proficy-Software und kümmert sich auch um die Benutzerzugriffsverwaltung, verspricht GE. Mithilfe so angehäufter historischer Daten, so die Schwaben, erstellt Equipment Insight eine Trendanalyse für eine einzelne Maschine oder einen kompletten Maschinenpark. Im zweiten Schritt können Endanwender oder OEM-Mitarbeiter über mobile Apps oder einen Webbrowser aufgabenspezifische Alarmmeldungen und Trenddaten abfragen. GE verdeutlicht, dass so Rohdaten schnell und wirtschaftlich in nutzbare Informationen übersetzt werden und so die betriebliche Effizienz, Produktivität und Profitabilität steigen. Alle wichtigen Kennzahlen wie Gesamtanlageneffektivität und KPI-Daten oder Alarmmeldungen finden sich auf einer Seite auf dem mobilen Endgerät. Der Field Agent eignet sich laut GE für Anlagendaten von intelligenten Steuergeräten fast aller Hersteller. Zum Schutz gegen Netzausfälle findet eine Datenpufferung statt, die Informationen gehen verschlüsselt an den Anlagenüberwachungsserver und werden dort verifiziert, so die Entwickler. Eine optionale 3G-Schnittstelle gewährleistet laut GE den Zugang für Endanwender, auch wenn private oder öffentliche Netze nicht zur Verfügung stehen.

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