Visualisierung
Anomalien in der Wasserversorgung sichtbar machen

Von Ronald Düker, Manager Channel Sales, Strategic Partnerships bei der Bachmann Electronic GmbH. 4 min Lesedauer

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Um langfristig einen zuverlässigen Betrieb gewährleisten zu können, war für den Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland ein flexibles Scada-System gefordert, das auch die stetig steigenden Sicherheitsanforderungen erfüllt. Beim Betriebsdaten-Monitoring setzte der WLV seit Jahren auf Atvise von Bachmann. Im Zuge der Weiterentwicklung musste noch die vorhandene Scada-Komponente samt Automatisierung eingebunden werden.

Mehrere tausend Datenpunkte wie dieser Brunnen in Neudörfl an der Leitha sind im Scada-System des WLV NB enthalten. (Bild:  WLV NB)
Mehrere tausend Datenpunkte wie dieser Brunnen in Neudörfl an der Leitha sind im Scada-System des WLV NB enthalten.
(Bild: WLV NB)

Mit einer jährlichen Systemeinspeisung von rund 15 Millionen Kubikmetern Wasser und einer Gesamtleitungslänge von rund 3.000 km zählt der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland (WLV NB) zu den größten Trinkwasserversorgern in Österreich. Insgesamt 66 Gemeinden versorgt er mit Trinkwasser. Aufgrund von Bevölkerungswachstum und nicht zuletzt bedingt durch den Klimawandel wurde auch das Leitungsnetz erweitert, um den steigenden Wasserbedarf zu decken.

Das im österreichischen Leibnitz ansässige Unternehmen RHC Automation führte im Jahr 2018 eine neue Langzeitdatenbank-Lösung ein, um der damit einhergehenden Komplexität Herr zu werden. Als Interface dafür setzte der Systemintegrator auf Atvise von Bachmann: „Die Visualisierung mit dieser webbasierten Lösung ermöglicht es den zuständigen Mitarbeitenden, auf jedem webfähigen Endgerät in einem beliebigen Browser die für sie relevanten Betriebsdaten einzusehen“, erklärt Roland Hirschmann, Inhaber von RHC Automation. Seit der Einführung von Atvise sind Rohrbrüche und andere Anomalien für den WLV NB nun mit wenigen Klicks erkennbar.