Suchen

GSM-Alarmgerät Anti-Terror-Richtlinie für Prepaid-Karten betrifft GSM-Alarmgeräte

Redakteur: Katharina Juschkat

Die neuen Anti-Terror-Gesetze zur Überwachung von Prepaid-Karten betreffen nicht nur Mobilfunknutzer, sondern auch GSM-Alarmgeräte. Warum das so ist und was Sie dagegen unternehmen können.

Seit einigen Wochen erhöhen sich die Support-Fälle hinsichtlich SMS-Störmeldegeräten, die plötzlich nicht mehr funktionieren, berichtet Ulrich Pilz, der Geschäftsführer von Wireless Netcontrol. Abhilfe können M2M-Karten schaffen.
Seit einigen Wochen erhöhen sich die Support-Fälle hinsichtlich SMS-Störmeldegeräten, die plötzlich nicht mehr funktionieren, berichtet Ulrich Pilz, der Geschäftsführer von Wireless Netcontrol. Abhilfe können M2M-Karten schaffen.
(Bild: Wireless Netcontrol)

Seit dem 1. Juli 2017 ist es in Kraft gesetzt, das neue Anti-Terror-Paket in Form des „Gesetzes zum besseren Informationsaustausch bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus.“ Das Gesetz hat zur Folge, dass Käufer einer Prepaid-Karte sich ausweisen müssen, aber auch die Provider sind angehalten solche Karten stärker als zuvor zu überwachen.

Das betrifft nicht nur Mobilfunknutzer, sondern auch GSM-Alarmgeräte. Die verwenden zwar keinen „Call“, sondern den SMS-Versand, was aber, so vermutet das Unternehmen Wireless Netcontrol GmbH, als Auffälligkeit ausreicht, um die Provider aufhorchen zu lassen.

SIM-Karten werden als auffällig eingestuft

Seit einigen Wochen erhöhen sich die Support-Fälle hinsichtlich SMS-Störmeldegeräten, die plötzlich nicht mehr funktionieren, berichtet Ulrich Pilz, der Geschäftsführer von Wireless Netcontrol. Der Grund liegt vermutlich in der stärkeren Überwachung der Prepaid-SIM-Karten durch die Provider aufgrund der neuen Anti-Terror-Richtlinie. SIM-Karten, die nicht wie vorgesehen zum Telefonieren verwendet werden, sondern lediglich SMS verschicken, werden als auffällig eingestuft und vermutlich zeitweise ausgebucht. Dies hat zur Folge, dass die funktionierenden GSM-.Geräte teilweise nur eingeschränkt oder verzögert SMS-Alarmmeldungen absetzen können.

Die Lösung ist einfach und wird von Fachleuten schon seit Jahren empfohlen: Zu den professionellen GSM SMS-Störmeldegeräten empfiehlt der Anbieter Wireless Netcontrol die Verwendung von passenden M2M-Karten für den Business-Bereich. Mit dem Einsatz dieser SIM-Karten sollen die Nutzer nicht nur durch die vertragliche Bindung auf der sicheren Seite sein, sondern verfügen über weitere Vorteile wie umfassende Roaming-Funktionalität und Überwachung der Einbuchung der Karte im Netz.

(ID:44935021)