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Verstärker Antriebsverstärker bieten automatische Wicklungserkennung

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Sieb & Meyer hat bei seiner Antriebsverstärkergeneration SD2/SD2S die Funktion einer „Wicklungserkennung“ implementiert. So lassen sich permanent erregte Synchronmotoren anhand der tatsächlichen Motordaten betreiben, was eine verbesserte Regelgüte zur Folge hat.

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Die neue Funktion der Wicklungserkennung ist unter anderem beim Betrieb von Werkzeugmaschinen hilfreich. Sie stellt sicher, dass der ausgewählte Parametersatz auch tatsächlich mit dem angeschlossenen Motor übereinstimmt.
Die neue Funktion der Wicklungserkennung ist unter anderem beim Betrieb von Werkzeugmaschinen hilfreich. Sie stellt sicher, dass der ausgewählte Parametersatz auch tatsächlich mit dem angeschlossenen Motor übereinstimmt.
(Bild: Sieb&Meyer)

„Die sensorlose Vektor-Regelung von permanenten erregten Synchronmotoren basiert maßgeblich auf den elektrischen Kerndaten des eingesetzten Systems, wie Motorinduktivität und -widerstand“, erläutert Torsten Blankenburg, Vorstand Technik, Sieb & Meyer. Jedoch lägen als Basis für die Parametrierung in der Regel nur die theoretischen Motordaten vor, die nicht unbedingt akkurat sein müssen: „Die tatsächlichen Daten können aufgrund von Fertigungsstreuungen nennenswert von den theoretischen Angaben abweichen.“ Um diese mögliche Fehlerquelle von vornherein zu vermeiden, hat Sieb & Meyer bei seinen Antriebsverstärkern SD2 und SD2S eine automatische „Wicklungserkennung“ implementiert: Hier erfolgt während der Rotorlage-Initialisierung eine Messung der Motorinduktivität und des Motorwiderstands. Anschließend werden die parametrierten Standardwerte automatisch korrigiert.

Falsche Paarung von Spindel und Parameter erkennen

Ergänzend ermöglicht die „Wicklungserkennung“ beim Betrieb unterschiedlicher Spindeln an einem Antriebsverstärker auch eine Plausibilitätsprüfung. Dabei wird untersucht, ob der ausgewählte Parametersatz auch tatsächlich mit dem angeschlossenen Motor übereinstimmt. Der Hintergrund: Speziell bei Werkzeugschleifmaschinen werden die Bearbeitungsspindeln oftmals im Betrieb getauscht bzw. umgeschaltet. In diesen Fällen hilft die „Wicklungserkennung“, eine falsche Paarung von Spindel und Parametern frühzeitig zu erkennen. (sh)

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