gesponsertFeldkommunikation ASi Module aller Generationen adressieren

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In einem agilen Prozess entwickelt Bihl+Wiedemann das ASi-5/ASi-3 Handadressiergerät stetig weiter. Neue Funktionen und Features beruhen häufig auf Feedback von Anwendern. Über die Feldupdate-Funktion lassen sie sich allen Nutzern zur Verfügung stellen, selbst wenn sich die Geräte bereits im Einsatz befinden.

Mobil, multifunktional, modern – so adressiert man heute ASi Module aller Generationen. (Bild:  Bihl+Wiedemann)
Mobil, multifunktional, modern – so adressiert man heute ASi Module aller Generationen.
(Bild: Bihl+Wiedemann)

Das moderne ASi-5/ASi-3 Handadressiergerät BW4925 von Bihl+Wiedemann, ein kompaktes, ergonomisches Tool, ist uneingeschränkt einsetzbar für alle ASi-5 und ASi-3 Module auf dem Markt. Es können also mit einem Gerät sowohl ASi-3 Adressen als auch Teilnehmernummern und logische Adressen von ASi-5 Modulen geschrieben werden – die passenden ASi Adressierkabel sind bereits im Lieferumfang enthalten. In Kombination mit den Software-Suites des Mannheimer Unternehmens – sprich Asimon360 für Safety-Applikationen und ASi Control Tools360 – spielt das Adressiergerät seine Vorteile optimal aus.

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Über den in der Software integrierten Inbetriebnahme-Assistenten lassen sich Module, die mit dem Gerät adressiert worden sind, schnell und äußerst komfortabel parametrieren und in Betrieb nehmen – in kleinen wie in großen Anlagen, von einfachen 16 E/A Modulen bis zu parametrierbaren Motormodulen für Frequenzumrichter und ASi-5 Modulen mit integrierten IO-Link Mastern.

Hardware und Handlichkeit auf der Höhe der Zeit

Das ASi-5/ASi-3 Handadressiergerät überzeugt hardwaretechnisch durch zeitgemäße Merkmale. So kann das OLED Display Klartextinformationen und Symbole unabhängig von den Lichtverhältnissen ohne Beeinträchtigung durch Blendeffekte und gestochen scharf anzeigen. Über die sechs robusten Tasten lässt sich das ergonomisch gestaltete Gerät auch mit nur einer Hand – links wie rechts – auf einfache Weise bedienen.

Als leistungsstarker Energiespeicher dient ein integrierter Superkondensator. Er bietet nicht nur eine lange Lebensdauer, sondern kann bei voller Ladung – Ladezeit hierfür etwa 30 Minuten – für mehr als 200 Lese-/Schreibvorgänge genutzt werden. Die Selbstentladung des Superkondensators ist minimal – selbst nach mehrmonatiger Nutzungspause ist das Handadressiergerät noch direkt einsatzbereit. Bei Bedarf kann es auch während der Nutzung aufgeladen werden – ganz einfach per Powerbank über den integrierten Standard-USB-C-Anschluss am Gerät selbst. Dieser dient aber nicht nur als Ladeport, sondern auch als PC-Schnittstelle, über die die jeweiligen Firmware-Updates unter Berücksichtigung aller Security-Aspekte aufgespielt werden können.

Menüstruktur und User-Experience: logisch, intuitiv, gewohnt

Anwenderinnen und Anwender des modernen ASi-5/ASi-3 Handadressiergerätes erreichen die gewünschten Funktionen jetzt über eine neu gestaltete Menüstruktur. Sie orientiert sich am gewohnten Look-and-Feel der Software-Suites von Bihl+Wiedemann, insbesondere an der integrierten Online Businformation. Ziel ist es, durch das logisch geführte, dabei aber gleichzeitig intuitive Arbeiten mit dem Tool eine positive User-Experience zu schaffen.

Bedien- und Eingabefunktionen werden selbsterklärend und übersichtlich angezeigt – das Blättern im Handbuch entfällt.

Dafür bietet das Adressiergerät eine eindeutige Icon-Symbolik, unter anderem zum Betriebszustand. Hier visualisiert beispielsweise eine Mondsichel leicht verständlich den Stand-by-Modus. Bedien- und Eingabefunktionen werden selbsterklärend und übersichtlich angezeigt – das Blättern im Handbuch entfällt. Statt kryptisch formulierter Angaben spricht das ASi-5/ASi-3 Handadressiergerät bei Fehlermeldungen Klartext – und das in verschiedenen Sprachen.

Zwei Betriebsarten stehen zur Verfügung. Im Adressiermodus haben Nutzerinnen und Nutzer Zugriff auf die Adressierfunktionen für ASi-5 wie auch ASi-3 Module. Das Motto hier: Reduktion auf das Wesentliche. Man stellt lediglich die Adresse / Teilnehmernummer des angeschlossenen Moduls ein. Alles Weitere, wie logische Adresse, genutztes Profil, Parameter oder auch der Name eines ASi-5 Moduls, wird automatisch aus der PC-Software durch den Inbetriebnahme-Assistenten eingestellt und parametriert.

Über die #-Taste kommt der Bediener in einen erweiterten Modus, der die Adressierbetriebsart ergänzt. Hier können E/A Daten gelesen und geschrieben werden – also Eingänge gelesen und Ausgänge gesetzt werden. ASi-3 Parameter können genauso einfach eingegeben, geprüft oder verändert werden wie ASi-5 Profile gelesen und geschrieben. Zudem ermöglicht das Adressiergerät eine Auswahl der im angeschlossenen Modul vorhandenen Profile und die Änderung verschiedener Grundeinstellungen, beispielsweise für unterschiedliche Typen und Fabrikate von Motorrollen.

In der erweiterten Betriebsart, etwa im Wartungs- oder Servicefall, lassen sich sowohl die Software Package Identnummer (SPID) als auch die Artikelnummer eines ASi Moduls auslesen.

Ebenfalls möglich ist zum Beispiel ein Reset von ASi-5 Teilnehmern auf ihre ursprüngliche Werkseinstellung. Darüber hinaus stehen zahlreiche Einstellmöglichkeiten für das ASi-5/ASi-3 Handadressiergerät selbst zur Verfügung. Es können beispielsweise die Zeiten für den Übergang in den Stand-by-Betrieb oder zum vollständigen Abschalten des Gerätes per Menü eingestellt werden. Zudem lassen sich in der erweiterten Betriebsart, etwa im Wartungs- oder Servicefall, sowohl die Software Package Identnummer (SPID) als auch die Artikelnummer eines ASi Moduls auslesen. Auf diese Weise kann der Softwarestand updatefähiger ASi Geräte vor Ort angezeigt werden, ohne dass diese extra mit der PC-Software verbunden sein müssen.

So lässt sich das Adressiergerät optimal einsetzen

Für die einfache und sichere Inbetriebnahme des ASi Systems lässt sich am besten die intuitive Asimon360-Software in Kombination mit dem ASi-5/ASi-3 Adressier­gerät nutzen – auch wenn Sie derzeit noch keine ASi-5 Module einsetzen möchten. Die typische Vorgehensweise sieht dabei wie folgt aus:

  • Sie planen das Netzwerk in der Hardware-Konfiguration von Asimon360 oder den ASi Control Tools360. Dabei lassen sich auch alle individuellen Einstellungen für die einzelnen Geräte vornehmen.
  • Im zweiten Schritt stellen Sie die ASi Adressen (ASi-3) und Teilnehmernummern (ASi-5) mit dem Adressiergerät vor Ort an den jeweiligen Modulen einzeln ein. Im Anschluss lassen sich dann alle Geräte an den ASi Master anschließen.
  • Zum Abschluss starten Sie den Inbetriebnahme-Assistenten. Die Geräte werden dann alle automatisch fertig konfiguriert und erhalten alle weitere Einstellungen, die am Anfang in der Hardware-Konfiguration festgelegt wurden.

Ein besonderes Bedien-Highlight ist die Möglichkeit, über das Handadressiergerät direkt auf das Display eines ASi Gateways, das in der Regel abgesetzt in einem abgeschlossenen Schaltschrank montiert ist, zugreifen zu können. Die darauf angezeigten Informationen werden 1:1 auf das Display des Adressiertools gespiegelt und sind so remote sichtbar, ohne dass der Schaltschrank geöffnet werden muss. Dies kann Inbetriebnahmen sowie Service- und Wartungsarbeiten wesentlich vereinfachen und beschleunigen.

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Inbetriebnahme mit dem Handadressiergerät – so einfach geht es

Grundsätzlich können zwar alle ASi Module auch nur mit den Software-Suites von Bihl+Wiedemann oder direkt über das Gateway in Betrieb genommen werden – das ASi-5/ASi-3 Handadressiergerät erleichtert die Arbeiten bei der Inbetriebnahme eines ASi Kreises jedoch ganz erheblich. So können die Busteilnehmer – nachdem das Netzwerk in seiner Hardware-Konfiguration in Asimon360 oder ASi Control Tools360 geplant wurde – schnell und einfach mit der Adresse eines ASi-3 Gerätes oder der Teilnehmernummer und logischen Adresse eines ASi-5 Moduls versehen werden. Ein realer Busaufbau muss hierfür nicht vorhanden sein. Nach Abschluss dieser Einstellungen vor Ort für jedes einzelne Modul werden alle Geräte an das ASi Gateway angeschlossen. Abschließend wird in der verwendeten Software der Inbetriebnahme-Assistent gestartet, der dann automatisch alle angeschlossenen Geräte fertig konfiguriert. Zusätzlich werden dabei auch weitere Einstellungen in die ASi-Module übertragen, sollten solche zu Beginn der Hardware-Konfiguration festgelegt worden sein.

Hardware- und Netzwerkplanung sowie Parametrierung von ASi Modulen mit den Software-Suites von Bihl+Wiedemann, Verdrahtung von ASi Modulen und Gateways im Schaltschrank, Verdrahtung der ASi Feldmodule mithilfe der Durchdringungstechnik genau dort, wo sie eingesetzt werden, Adressierung der Schaltschrank- und Feldmodule mit dem ASi-5/ASi-3 Handadressiergerät, Starten des automatischen Inbetriebnahme-Assistenten – fertig! AS-Interface, das weltweit standardisierte Feldbussystem für die erste Ebene der Automation, lässt sich so schnell, intuitiv, einfach und sicher einrichten und nutzen – und das sowohl in kleinen wie auch in komplexen Applikationen.

SPS 2023: Halle 7, Stand 200+201

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