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Steuerungssoftware Auf alle Geräte im gesamten Automatisierungssystem zugreifen

| Redakteur: Carina Schipper

Rockwell Automation erweitert die Factory Talk Asset Centre Asset-Management-Software in der Version 6 mit der Möglichkeit, externe Vergleicher als „Plug-in“-Funktionen einzubinden. Systemintegratoren entwickeln damit wiederverwendbare Plug-ins und vernetzen die Software mit beliebigen Geräten.

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Die Software speichert alle Aktionen der Anwender und Änderungen im Programm.
Die Software speichert alle Aktionen der Anwender und Änderungen im Programm.
(Bild: Rockwell Automation)

Der Software beinhaltet erweiterte Überwachungs-, Backup- und Wiederherstellungsfunktionen für Automatisierungsanwendungen. Produzierende Unternehmen aber auch Anlagen- und Maschinenbauer verwalten mit dem Asset-Management-System zentral Steuerungen und andere Automatisierungsgeräte und -anwendungen. Das Tool archiviert Konfigurationsänderungen in regelmäßigen Abständen. Somit lassen sich Änderungen nachverfolgen und der Anwender setzt bei unvorhergesehenen Ausfällen das System zurück, verspricht Rockwell Automation. Die zuletzt gespeicherte Konfiguration lässt sich ohne Zeitverlust wiederherstellen. Nach Konfigurationsänderungen lassen sich neue Versionen speichern und später wieder nutzen. Das ermöglicht, den aktuellen Zustand der Automatisierungsebene mit jeder älteren Version zu vergleichen.

Versionsvergleiche helfen bei der Fehlersuche

Zudem speichert die Software Aktionen der Anwender und Änderungen im Programm. Bediener oder Techniker überprüfen alle Änderungen und ermitteln die Ursache eines Problems, erklären die Entwickler. Zu den Beispielen dafür zählt, wenn die Korrektur eines Programmes, die eigentlich der Erhaltung des Betriebs dienen soll, zu einem unvorhergesehenen Ausfall führt. Regelmäßige Versionsvergleiche geben Auskunft über Abweichungen, die sich zur zuletzt gespeicherten Anwendungskonfiguration und den aktuellen Parametern ergeben haben, heißt es in einer Pressemitteilung. Factory Talk Asset Centre verfügt über konfigurierbare Sicherheitsstufen. Administratoren bestimmten über rollenbasierten Datenzugriff und Aktionenbeschränkungen. Zusätzlich zur Nutzung von Plug-in-Funktionen, die die Version 6 der Software beinhaltet, integrierte Rockwell Automation eine neue Agenten-Gruppen-Funktion. Diese ermöglicht die Gruppierung von Geräten, die im Anschluss entsprechend priorisiert bzw. konfiguriert werden können. Dieses sorgt für skalierbare und flexible Architekturen, was gerade bei größeren Anwendungen die Handhabung erleichtert.

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