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Phoenix Contact

Auf dem Weg in die digitale Zukunft

| Redakteur: Ines Stotz

Während sich die Konjunktur in vielen Märkten im Verlauf des Jahres 2015 deutlich abgekühlt hat, rechnet Roland Bent, Geschäftsführer bei Phoenix Contact im Geschäftsjahr 2015 dennoch mit einem Wachstum von rund acht Prozent, also deutlich über 1,9 Mrd. Euro.

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Roland Bent, Geschäftsführer, Phoenix Contact: „Auf Phoenix Contact bezogen beinhaltet die Digitalisierung auch die Veränderungen der eigenen Produkte, die sich zukünftig in der digitalen Wertschöpfungskette der Kunden wiederfinden, und die zur Automatisierung von Industrie 4.0-gerechten Maschinen und Anlagen dienen. Über die breite Produktpalette, vom Installationssystem über Interfaces, Netzwerke, Automatisierungstechnik bis hin zu Software sind wir in unterschiedlichen Branchen und Wertschöpfungsschritten mit den Kundenanforderungen in Kontakt.“
Roland Bent, Geschäftsführer, Phoenix Contact: „Auf Phoenix Contact bezogen beinhaltet die Digitalisierung auch die Veränderungen der eigenen Produkte, die sich zukünftig in der digitalen Wertschöpfungskette der Kunden wiederfinden, und die zur Automatisierung von Industrie 4.0-gerechten Maschinen und Anlagen dienen. Über die breite Produktpalette, vom Installationssystem über Interfaces, Netzwerke, Automatisierungstechnik bis hin zu Software sind wir in unterschiedlichen Branchen und Wertschöpfungsschritten mit den Kundenanforderungen in Kontakt.“
( Bild: I. Näther )

Auf der Automatisierungs-Fachmesse SPS IPC Drives hat Geschäftsführer Roland Bent anlässlich einer Pressekonferenz über den konjunkturellen Verlauf des Jahres 2015 gesprochen, der sich durch die weltweiten Turbulenzen und politischen Unsicherheiten deutlich abgekühlt hat.

Das aktuelle Wachstum der Phoenix Contact-Gruppe liegt bei 8,5 Prozent in Euro. Eine bereinigte Betrachtung der Marktsituation allerdings zeigt ein Wachstum in lokalen Währungen von rund vier Prozent, mit dem die Phoenix Contact-Gruppe 2015 immer noch im oberen Bereich des Wachstumsranking der Branche liegt.

Es zeigen sich große regionale Unterschiede im Vergleich: Das Wachstum in Europa, ohne Deutschland, von mehr als acht Prozent in Lokalwährung versus dem Wachstum in den USA mit 15 Prozent in Euro, aber einem leichten Minus in lokaler Währung. China hat ein Wachstum in lokaler Währung von nur 3,5 Prozent, mit dem Währungshebel liegt das Wachstum auf mehr als 20 Prozent in Euro.

Der deutsche Markt zeigt bei Phoenix Contact weiter einen positiven Verlauf. So wird Ende 2015 voraussichtlich ein Umsatz von 470 Mio. Euro erzielt. Das entspricht einem Wachstum von rund drei Prozent, das sich – bereinigt um besondere Projekteffekte – im Vergleich zu 2014 auf fünf Prozent erhöht.

Viele der aktuellen geopolitischen Unsicherheiten bestanden schon 2014, so dass Phoenix Contact 2015 entsprechend vorsichtig in den Strukturaufbau eingetreten ist. Trotzdem liegt die Investitionsquote bei sieben Prozent.

Weltweit werden Ende 2015 rund 600 Mitarbeiter mehr in der Phoenix Contact-Gruppe beschäftigt sein. Der Mitarbeiter-Aufbau in Deutschland wird bei 230 Personen liegen.

„Wir gehen davon aus, dass bis zum Jahresende keine große Veränderung der Umsatzdynamik geschieht. Somit rechnen wir mit einem Wachstum von rund acht Prozent, deutlich über 1,9 Mrd. Euro“, prognostiziert Bent.

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