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Integrated Industry Auf der Hannover Messe die vernetzte Industrie erleben

Redakteur: Katharina Juschkat

Unter dem Leitthema „Integrated Industry – Connect & Collaborate“ zeigt die Hannover Messe nächstes Jahr die rasanten Entwicklungen der Digitalisierung. Das Thema betreffe alle Branchen, betont Messevorstand Jochen Köckler.

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Das Leitthema der Hannover Messe beschäftigt sich mit der Vernetzung der Industrie.
Das Leitthema der Hannover Messe beschäftigt sich mit der Vernetzung der Industrie.
(Bild: Deutsche Messe AG)

Das Zusammenspiel von Automatisierungs- und Energietechnik, Intralogistik, IT-Plattformen und künstlicher Intelligenz treibt den digitalen Wandel der Industrie nach vorn. Passend dazu zeigt die Hannover Messe mit dem Leitthema „Integrated Industry – Connect & Collaborate“ nächstes Jahr die Potenziale dieser Entwicklung.

Leitthema zeigt Vernetzung der Industrie

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Messe AG, Jochen Köckler, erklärt: „Die neue Konnektivität – also die Organisation in Netzwerken – hebt Industrie 4.0 auf die nächste Stufe. Mit unserem Leitthema zeigen wir, wie die Vernetzung in der Industrie ganz neue Formen des Wirtschaftens, des Arbeitens und der Kollaboration schafft.“ Das erhoffte Ergebnis: Mehr Wettbewerbsfähigkeit, bessere Arbeitsplätze und neue Geschäftsmodelle.

„Die Hannover Messe ist der Ort, um die rasante Entwicklung von Industrie 4.0 und ihre Folgen zu erleben“, betont Köckler. „Konzerne aus aller Welt zeigen Roboter, Automatisierungstechnik, IT-Lösungen und Software und darüber hinaus Plattformen zur Vernetzung. Hannover ist damit der Schrittmacher für Industrie 4.0. Hier wird die digitale Transformation der Industrie als Gesamtsystem sichtbar.“

Die Rolle des Mitarbeiters verändert sich

Das Leitthema ist für sämtliche industrielle Branchen von Relevanz. Heute lässt sich zum Beispiel die Mensch-Roboter-Kollaboration in nahezu allen Unternehmensgrößen einsetzen. Oder der Digitale Zwilling: Das virtuelle Abbild eines Produkts und die Verbindung von Hersteller- sowie Kundendaten optimieren Produktionsprozesse.

In Zeiten der Digitalisierung eröffnen sich durch Smart Supply für Zulieferunternehmen ganz neue Perspektiven: Supply Chain Management, Simultaneous Engineering, optimierte Durchlaufzeiten und minimale Fehlerquote – all das geht, wenn Zulieferer und Abnehmer sich als Entwicklungspartner auf Augenhöhe verstehen und sich als solche vernetzen.

Die neue Konnektivität verändert zudem die Rolle des Mitarbeiters in der Fabrik. Er hat unmittelbaren Zugriff auf alle relevanten Produktions- und Maschinendaten. Intelligente Maschinen unterstützen ihn bei der Entscheidungsfindung.

Kundenwünsche werden immer individueller

Eine Schlüsselrolle spielen industrielle IT-Plattformen. Das Sammeln, Analysieren und Zusammenführen großer Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen ermöglicht in Kombination mit dem entsprechenden Industrie-Know-how die Entwicklung internetbasierter Dienstleistungen jenseits klassischer Branchengrenzen.

Im Rahmen von Industrie 4.0 verändern sich auch die Produktionslogistik und die Anforderungen an Logistikunternehmen. Kundenwünsche werden immer individueller und verlangen nach Lösungen aus einer Hand. Dieser Trend wird die Intralogistik-Messe Cemat prägen. Die Cemat findet parallel zur Hannover Messe statt.

Dies alles sind Beispiele für Konnektivität und Kollaboration, die während der Messe auf den Ständen der Unternehmen aus aller Welt zu sehen sein werden. Darüber hinaus werden auch die über 80 begleitenden Foren und Kongresse das Leitthema aufgreifen.

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