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Auftragseingänge und Umsatz bei Sensorik und Messtechnik im Plus

| Redakteur: Sariana Kunze

Umsatz Messtechnik und Sensorik, verglichen mit dem ersten Quartal 2010 (Index 100%).
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Umsatz Messtechnik und Sensorik, verglichen mit dem ersten Quartal 2010 (Index 100%). (Bild: AMA Verband)

Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im ersten Quartal 3 Prozent höhere Umsätze und verbuchte bei den Auftragseingängen ein Plus von 6 Prozent, jeweils verglichen mit dem Vorquartal.

Die Sensorik- und Messtechnikbranche hat im ersten Quartal 2016 ein Umsatzplus von 3 Prozent verzeichnet, im Vorjahr waren es 5 Prozent gewesen. Dies hat der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik bekannt gegeben. Der Verband befragt quartalsweise seine 480 Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung.

Bei den Auftragseingängen meldete die Branche für das erste Vierteljahr des laufenden Geschäftsjahres eine deutliche Steigerung um 6 Prozent, verglichen zum Vorquartal. Die Branche präsentiert sich mit diesen Ergebnissen als stabiler und kontinuierlich wachsender Industriezweig, so der Verband.

„Die Sensorik und Messtechnik zeigt sich mit einem Umsatzplus von 3 Prozent und deutlich angezogenen Auftragseingängen im ersten Quartal auf solidem Wachstumskurs“, fasst Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, die aktuellen Zahlen zusammen. „Diese Ergebnisse spiegeln die Stimmung der gesamtwirtschaftlichen Lage wider. War zu Beginn des Jahres noch eine Verunsicherung in der deutschen Wirtschaft zu spüren, hat sich die Stimmung inzwischen wieder aufgehellt. Das gilt auch für unsere überwiegend mittelständischen Mitgliedsunternehmen, die derzeit für das nächste Quartal mit einem verhalten optimistischen Umsatzwachstum von 1 Prozent rechnen.“

Die AMA Mitglieder erwarten den Angaben zufolge allerdings einen deutlichen Schub für die Branche durch Zukunftsprojekte wie die Industrie 4.0 und das Internet of Things. Laut AMA verschwinden klassische Branchengrenzen und Wertschöpfungsprozesse verändern sich. Sensoren müssen zukünftig nicht mehr nur detektieren und Signale aufbereiten, sondern oft auch mit anderen Sensorsystemen kommunizieren. Sie erkennen aus der Datenauswertung beispielsweise den Zustand einer Maschine vorab und können diesen frühzeitig melden, heißt es weiter.

Aus diesen oder ähnlichen Ansätzen ergeben sich, so der Verband, für die Sensorik und Messtechnik ganz neue, erweiterte Geschäftsmodelle. Die AMA Mitglieder setzen im eigenen Unternehmen bereits auf diese Zukunftstechniken. Laut einer Umfrage des Verbandes planen 42 Prozent der Mitglieder den Einsatz der Methoden der Industrie 4.0 und 14 Prozent gaben an, den Einsatz dieser Methoden bereits implementiert zu haben.

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