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Displays Ausfallsicher auch in kalten Umgebungen

| Autor/ Redakteur: Matthias Wende / Ines Stotz

Die wachsende Zahl digitaler Schilder und Werbeflächen im Außenbereich stellt Displayhersteller vor neue Herausforderungen. Witterungseinflüsse wie Kälte, Feuchtigkeit und Sonne gewinnen an Bedeutung – und werden schnell zum Problem, wenn das Design ihnen nicht Rechnung trägt. Das muss aber nicht sein, berücksichtigt man einige Punkte speziell bei der Konzeption von Displays im Freien.

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Bei i-sft genießt die Langzeitstabilität der Produkte traditionell hohe Priorität
Bei i-sft genießt die Langzeitstabilität der Produkte traditionell hohe Priorität
( Archiv: Vogel Business Media )

Bei den Public Viewings während der Fußball-Weltmeisterschaft hatten sie ihren großen Auftritt, aber auch im Alltag gewinnen sie stetig an Bedeutung: digitale Displays im Außenbereich. Viele Betreiber solcher Displays vermieten diese an Anbieter von Informationen oder Werbebotschaften und rechnen die Nutzung nach Zeit ab. Der Ausfall eines Displays, noch dazu über einen längeren Zeitraum, gefährdet unmittelbar die Grundlage dieses Geschäftsmodells. Gebraucht werden daher Komponenten, die jahrelang auch unter extremen Bedingungen im 24-Stunden-Betrieb funktionieren.

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Als Hersteller mit rund 15 Jahren Erfahrung bei Displays für spezielle Anforderungen verzeichnet i-sft seit dem Frühjahr 2010 verstärkt Anfragen in Sachen Außendisplays. Die betreffenden Anwender sind durch den Ausfall ihrer bisherigen Systeme gezwungen, nach Alternativen zu suchen. Einige Applikationen, die in hohem Maße der Witterung ausgesetzt sind, blieben im vergangenen harten Winter auf der Strecke – beispielhaft seien hier digitale Schilder auf Bahnsteigen oder an Skistationen genannt. Die Gründe für das Versagen und die entsprechenden Lösungsansätze lassen sich in drei wesentlichen Bereichen lokalisieren.

1. Temperaturresistenz

Dass die Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte für Anwendungen in winterlicher Witterung zentral ist, leuchtet unmittelbar ein. Damit ist es allerdings nicht getan. Ebenso wichtig ist die Frage des maximalen Temperaturunterschieds und des sich daraus ergebenden Taupunkts. Das damit verbundene Problem lässt sich am bereits erwähnten Beispiel eines Displays etwa an der Bergstation eines Skilifts veranschaulichen. Wird die aufgrund der Umgebungstemperaturen selbst eher kalte Scheibe im Lauf des Tages von der Sonne beschienen, kann sie sich aufheizen, während das Innere des Displays kühl bleibt. Eine Kondensation von Feuchtigkeit innerhalb des Geräts ist die Folge und kann zum Auftreten eines Defekts führen.

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