Studie Lieferkettengesetz und EU AI Act bremsen Fertigungsindustrie aus

Quelle: Proalpha 1 min Lesedauer

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Vor allem Mittelständler berichten von starken Auswirkungen der Gesetze. Die Wettbewerbsfähigkeit sei gefährdet.

Lieferkettengesetz, AI Act, DSGVO, ESG-Pflicht: Vor allem Mittelständler empfinden die Regularien in Deutschland als belastend.(Bild:  Song_about_summer - stock.adobe.com)
Lieferkettengesetz, AI Act, DSGVO, ESG-Pflicht: Vor allem Mittelständler empfinden die Regularien in Deutschland als belastend.
(Bild: Song_about_summer - stock.adobe.com)

Daten- und Klimaschutz sowie das Lieferkettengesetz haben im Vergleich zu den anderen Regularien die größten Auswirkungen auf den deutschen Mittelstand. Das ist das Ergebnis der Studie „Deutscher Mittelstand im Regulierungskorsett“ von Proalpha, einem Anbieter von ERP+ Software. Demnach bezeichnen jeweils 39 Prozent der befragten Mittelständler das Klimaschutz- und Lieferkettengesetz als Wachstums- beziehungsweise Expansionsbremse. 33 Prozent müssen aufgrund der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ihre Personaldecke verstärken und mehr Reporting an größere Unternehmen leisten.

Besonders die Fertigungsindustrie sieht die Gesetze als Hemmnisse. Für die Fertigungsindustrie stellt das deutsche Lieferkettengesetz mit 43 Prozent ein größeres Wachstums- und Expansionshemmnis dar als für alle anderen innerhalb der Studie analysierten Branchen, so Proalpha. Zudem ist das Gesetz für ebenfalls 43 Prozent der im Bereich Fertigung befragten Mittelständler ein Nachteil im internationalen Wettbewerb.

Darüber hinaus wirkt der EU AI Act für 38 Prozent der produzierenden Industrie als Innovationsbremse. Auch wollen in der Fertigung 34 Prozent der Unternehmen ihre Produktion aufgrund des EU AI Acts ins Ausland verlagern. Weitere 32 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Deutschland aufgrund dieses Gesetzes seine führende Position im internationalen Wettbewerb einbüßt.

Die vollständige Studie ist auf der Website von Proalpha erhältlich.

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