Suchen

ABB Automationsgeschäft sorgt für Rekordumsatz in 2013

| Redakteur: Sariana Kunze

ABB hat trotz anspruchsvoller Marktbedingungen einen Rekord-Jahresumsatz erzielt und das operative EBITDA, den Konzerngewinn und den freien Cashflow gesteigert. „Dieses solide Ergebnis haben wir in einem uneinheitlichen Geschäftsklima und trotz des Rückschlags in der Division Energietechniksysteme erzielt. Das zeigt die Stärke von ABB und unserem weltweiten Team“, sagte Ulrich Spiesshofer, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB.

Firmen zum Thema

Ulrich Spiesshofer ist Vorsitzender der Konzernleitung von ABB.
Ulrich Spiesshofer ist Vorsitzender der Konzernleitung von ABB.
(ABB)

„Unser erweitertes Produktportfolio und unser breiter geografischer Tätigkeitsbereich haben es uns ermöglicht, die Ertragskraft im Automationsgeschäft zu steigern. Gleichzeitig hat die Division Energietechnikprodukte wieder überdurchschnittliche Renditen erzielt. Wir sind zuversichtlich, dass auch die Division Energietechniksysteme höhere und konstantere Renditen liefern wird, wenn einige ältere Projekte abgeschlossen und Maßnahmen zur Verbesserung des Risiko- und Projektmanagements umgesetzt wurden. Wir haben erneut konsequent Kosten eingespart und eine starke Cash-Performance gezeigt. Daher können wir unseren Aktionären im fünften Jahr in Folge eine höhere Dividende auszahlen“, erklärte Spiesshofer.

Niedriger Auftragsbestand wegen ausbleibender Großprojekte

Die Nachfrage im frühzyklischen Geschäft entwickelte sich im zweiten Halbjahr 2013 weiter positiv. Dem standen jedoch Verzögerungen bei der Vergabe von Großprojekten gegenüber, was zum Jahresende zu einem niedrigeren Auftragsbestand führte. Der Auftragseingang ging auch aufgrund der selektiveren Projektauswahl in der Division Energietechniksysteme zurück. „Wir bestätigen unsere Margen- und «Cash Conversion» Ziele, die wichtige Indikatoren für ein Industrieunternehmen darstellen“, sagte Spiesshofer. „Unsere aktuelle Erwartung für das durchschnittliche jährliche Umsatzwachstum über den Planungszyklus spiegelt eine langsamere als ursprünglich erwartete Erholung der Weltwirtschaft und die Neuausrichtung der Division Energietechniksysteme wider. Wir streben eine attraktive Rendite auf das investierte Kapital (CROI) im mittleren Zehnerprozentbereich an und wollen das Wachstum des Gewinns je Aktie über unseren Planungszyklus von 2011-2015 weiter vorantreiben. Wir werden den Markt im September über unsere strategischen Vorhaben und langfristigen Finanzziele informieren.“

2014 steht die weitere Kostensenkung im Fokus

„Für 2014 verfolgen wir einen klaren Aktionsplan, dessen Fokus auf organischem Wachstum, weiteren Kostensenkungen, höherer Cashflow-Generierung und konstanteren Renditen in der Division Energietechniksysteme liegt“, sagte Spiesshofer weiter. „Dank unserer Finanzkraft haben wir ausreichend Spielraum, um diese Ziele zu verwirklichen, auch in unsicheren Zeiten. Wir verfolgen einen systematischen und robusten Ansatz für die Steigerung des Shareholder Value, der auf profitablem Wachstum, bereichsübergreifender Zusammenarbeit und konsequenter Umsetzung basiert.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 42534378)