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ABB

Automationsgeschäft sorgt für Rekordumsatz in 2013

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Die Divisionen im Überblick

Division Industrieautomation und Antriebe: Der Auftragseingang erhöhte sich in allen Geschäftsbereichen und den meisten Regionen, angetrieben durch die Nachfrage nach frühzyklischen Produkten zur Verbesserung der industriellen Produktivität sowie nach Robotiklösungen in der allgemeinen Industrie und im Automobilsektor. Der Umsatz wuchs aufgrund der Abwicklung von Aufträgen aus dem Auftragsbestand, vor allem im Bereich Robotik. Auch die im dritten Quartal abgeschlossene Übernahme von Power-One trug zum Auftrags- und Umsatzplus bei.

Division Niederspannungsprodukte: Der Auftragseingang für frühzyklische Produkte wie Leistungsschalter, Steuergeräte und Kabelzubehör erhöhte sich im Berichtsquartal in den meisten Regionen im Einklang mit dem allgemeinen Wirtschaftswachstum. Dem standen jedoch rückläufige Aufträge in spätzyklischen Produkt- und Systemgeschäften der Bergbau- und Versorgungsindustrie gegenüber. Der Umsatz legte zu, gestützt durch starke Zuwächse im Servicegeschäft.

Division Prozessautomation: Das Auftragsplus seitens Öl- und Gaskunden wurde durch rückläufige Aufträge in den meisten anderen Sektoren im Vergleich zur Vorjahresperiode mehr als aufgehoben. Die Vergabe von Großaufträgen wurde weiter hinausgezögert oder verschoben, insbesondere in der Bergbauindustrie. Auch die Produktaufträge gaben leicht nach, trotz eines moderaten Anstiegs im Turboladergeschäft. Geografisch betrachtet legte der Auftragseingang in Asien zu, während er in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent zurückging. Der Umsatz wuchs aufgrund der erfolgreichen Abwicklung von Aufträgen aus dem Auftragsbestand, vor allem im Marine- und Bergbaugeschäft. Der Serviceumsatz blieb gegenüber der Vorjahresperiode stabil.

Division Energietechnikprodukte: Die Nachfrage von Kunden aus der Industrie und dem Stromverteilungssektor eröffnete der Division erneut Absatzmöglichkeiten, während weiterhin nur verhalten in Stromübertragungsprojekte investiert wurde. Der Serviceumsatz wuchs weiter. Insgesamt zeigte sich der Umsatz stabil, was vor allem auf die Generierung von Umsatzerlösen aus dem Auftragsbestand zurückzuführen ist.

Division Energietechniksysteme: Die Basisaufträge blieben im Berichtsquartal auf dem Niveau der Vorjahresperiode. Die Großaufträge gingen weiter zurück. Gründe hierfür sind aufgeschobene Projektvergaben und die selektivere Projektauswahl von ABB im Rahmen der strategischen Neupositionierung der Division. Trotz dieses Rückgangs erhöhte sich der Gesamtumsatz der Division.

Verwaltungsrat erhöht Dividende

Der Verwaltungsrat von ABB hat vorgeschlagen, die Dividende für das Geschäftsjahr 2013 auf CHF 0.70 je Aktie zu erhöhen, gegenüber CHF 0.68 je Aktie im Jahr 2012. Der Vorschlag entspricht der Dividendenpolitik von ABB, über den Zeitverlauf eine stetig steigende und nachhaltige Dividende zu zahlen. Wie schon in früheren Jahren schlägt der Verwaltungsrat vor, die Dividende aus den Reserven des Eigenkapitals von ABB Ltd auszuschütten. Diese Zahlung würde nicht der Schweizer Quellensteuer unterliegen. Falls die Dividende auf der Generalversammlung des Unternehmens am 30. April 2014 von den Aktionären genehmigt wird, fällt das Ex-Dividende-Datum auf den 5. Mai 2014. Die entsprechenden Ausschüttungstermine wären der 8. Mai 2014 für an der SIX Swiss Exchange gehandelte Aktien, der 12. Mai für die an der NASDAQ OMX in Schweden gehandelten Aktien und der 15. Mai für American Depositary Shares, die an der New York Stock Exchange in den USA gehandelt werden.

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