All About Automation – im Interview

Automatisierer treffen sich 4x im Jahr vor der Haustüre

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In Friedrichshafen beispielsweise waren es in diesem Jahr über 130 Aussteller, in Leipzig 85. Welcher Größenrahmen ist für Ihr Messeformat optimal?

Optimal ist, wenn sich für Aussteller und Besucher die Teilnahme lohnt. Dafür braucht es ein interessantes Ausstellerspektrum. Dieses muss sich nicht an Zahlen fest machen. Die Industrieregion am Bodensee ist anders als die in Mitteldeutschland. Sicherlich greift das Konzept der übersichtlichen, auf Fachlichkeit ausgerichteten Regionalmesse auch noch bei mehr Ausstellern. Die Zufriedenheit ist aber jetzt schon sehr hoch.

Gibt es Aussteller und Besucher, die bereits zum wiederholten Mal dabei waren?

Im nächsten Jahr dürfen wir bereits die zehnte All About Automation feiern. Und wir haben nicht wenige Unternehmen, die dann auch zum zehnten Mal dabei sein werden. Der neue Standort Hamburg kam vor allem auf Wunsch der Aussteller zustande. Hier entwickelt sich ein Messekonzept, das mit den Ausstellern wächst und von ihnen getragen wird.

Bei den Besuchern kommt es stark auf die aktuell geplanten Investitionen an. Die All About Automation dreht sich um einsetzbare Produkte und erprobte Lösungen. Die Besucher kommen zu einem hohen Anteil mit konkreten Aufgabenstellungen. Dieser Bedarf ist nicht jedes Jahr bei jedem einzelnen gegeben. Aber im Jahr darauf kommt der Kollege, der gerade an einer Lösung arbeitet.

Und gibt es Aussteller, die von den großen Messen, wie SPS IPC Drives und Hannover Messe, abwandern?

Die All About Automation ist als Regionalmesse nicht vergleichbar mit den großen, internationalen Leitmessen. All About Automation ist Vertriebsunterstützung und Anwendung. Politik, Imagepräsentation, Diskussion zukünftig möglicher Entwicklungen, aufwändiger Standbau und die große Show großer Messen sind hier nicht wichtig und auch nicht richtig. Jedes Unternehmen beantwortet für sich, welche Unternehmensziele mit dem Instrument Messe erreicht werden sollen, welches Budget dafür bereit steht und welches Portfolio an Messen dafür am besten geeignet ist.

Im Januar wird es die erste Ausgabe auch in Hamburg geben. Damit decken Sie auch den Norden ab. Ist die All About Automation dann komplett oder haben Sie noch weitere Standorte im Visier? Vielleicht im Ausland?

Wir haben jetzt viermal im Jahr, im Schnitt alle drei Monate eine All About Automation. Dazu kommen für die Aussteller Leitmessen, Branchenmessen, Tagungen, Roadshows. Wünsche nach weiteren Regionen sind von Seiten der Aussteller bei weiterem Erfolg der Messen mittelfristig da. Die Aufgabe wird dann sein, diese in den Terminkalender einzupassen. Doch zunächst gilt unser Augenmerk der Etablierung der jetzigen vier Standorte.

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