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Arbeitsmarkt Automatisierung kostet Briten 35 % ihrer Jobs

| Redakteur: Robert Weber

Schlechte Nachrichten für das Vereinigte Königreich (England, Wales, Schottland und Nordirland). Die Unternehmensberatung Deloitte rechnet damit, dass in den nächsten 20 Jahren, 35 % der Arbeitsplätze durch Automatisierung ersetzt werden könnten. Die Untersuchung entstand zusammen mit der University of Oxford.

Bessere Aussichten für London. Die Studie prophezeit in der Metropole weniger Jobverluste durch Automatisierung.
Bessere Aussichten für London. Die Studie prophezeit in der Metropole weniger Jobverluste durch Automatisierung.
(Bild: Andrew Stawarz unter CC BY-ND 2.0, Flickr.com)

Besonders gefährdet sind laut Studie Arbeitsplätze in der Verwaltung, im Verkauf, im Service, im Transportgewerbe, im Baugewerbe und in der industriellen Produktion. Besser sieht es für das Management, Softwareingenieure, den Finanzsektor, Bildungssektor, Kunst und Medien, die Gesundheitsbranche und den Rechtsmarkt aus. Kein Wunder: Jobs mit einem Einkommen über 100.000 britische Pfund sind weniger gefährdet. Einkommen mit weniger als 30.000 britischen Pfund sind fünfmal mehr gefährdeter als die Gutverdiener. Dazu kommt: Arbeitnehmer in London könnten ebenfalls weniger betroffen sein. Gleichzeitig befragte Deloitte Unternehmer in London, wie sie auf die Entwicklung reagieren werden.

  • 73 % der Befragten will Personal aufbauen. 51 % wollen sogar 10 % mehr Mitarbeiter
  • Dort wo Arbeitsplätze abgebaut werden, übernimmt die Automatisierung oder werden Aufgaben outgesourct.
  • 84 % der Unternehmen fordern von ihren Mitarbeitern zukünftig „digitales Knowhow“, „Kreativität“ und „Managementfähigkeit“. Weniger gefragt: Fremdsprachen.
  • Besonders optimistisch ist das Transport- und Gastgewerbe in London. 81 % der Telekommunikationsunternehmen glauben an die Chancen der Automatisierung. Die öffentliche Verwaltung folgt auf Platz Drei.

Bild: Bild: Andrew Stawarz unter CC BY-ND 2.0, Flickr.com

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