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Wirkungsvoller Schutz beim automatischen Kraftwerksbetrieb
Der Kraftwerksregler ASC 2005, Teil der Automatisierungsfamilie 2005 von Andritz, sorgt dafür, dass alle verfügbaren Maschinen und Stellglieder in Abhängigkeit der Wasserführung wirkungsgrad-optimiert eingesetzt werden — und zwar beim automatischen und unbesetzten Betrieb des Kraftwerks. Steigt zum Beispiel der Staupegel bei einem Wasserkraftwerk zu stark, kommt es zu Überflutungen und entsprechend vielen Schadensfällen. Daher muss bei starkem Wasseraufkommen ein Wasserschwall möglichst geglättet werden, um diesen flussabwärts nicht noch zu verstärken.

Zur stufenlosen Leistungsanpassung einer gesamten Kraftwerksanlage besteht die Automatisierungslösung von Andritz neben dem Kraftwerksregler auch aus dem Turbinenregler ATC 2005, einem mechanischen Turbinen- und Generatorschutz, dem Prozessleitsystem sowie dem Automatisierungssystem 2005. Letzteres garantiert den dauerhaft ungestörten Normalbetrieb des Kraftwerks und des Triebwasserwegs und überführt auch bei Störungen die Anlagenteile in einen sicheren Betriebszustand. Mit der Steuerungsbaureihe 2005 und dem Prozessleitsystem Aprol von B&R werden sämtliche Regel- und Steuerungsfunktionen sowie die harten Qualitätsanforderungen erfüllt.
In den Haushalten erweist sich die Qualität der Regeltechnik
Fast jeder hat schon einmal eine plötzliche Finsternis bei einem Unwetter erlebt. Das zu vermeiden ist Aufgabe des Turbinenreglers, der Leistungsschwankungen bei der Energieversorgung unterbinden soll. Folgen einer schlechten Regelgüte des Turbinenreglers sind Frequenzschwankungen, die zum Ärger der Kraftwerkbetreiber viele Schädensfällen in Privathaushalten verursachen. Zudem erhöht eine schlechte Regelgüte die Instandhaltungskosten, denn durch ständiges Pulsieren kommt es zu größeren Verschleiß- und Verschmutzungserscheinungen.
Das skalierbare Prozessleitsystem Aprol übernimmt die Überwachung und Bedienung des gesamten technologischen Prozesses (Kraftwerk und Wehranlage). Die Bedienung erfolgt entweder vor Ort (z.B. Maschinenleitstand) oder von der Warte aus (Kraftwerk und/oder Zentralwarte). Im Wesentlichen besteht die Prozessvisualisierung für Wasserkraftanlagen aus den Prozessbildern für Maschinensatz, Triebwasserweg, Mittel- und Niederspannungsschaltanlage, der Systemüberwachung, Alarmierung, Trenddarstellung und Protokollierung. Die integrierte Audit-Trail-Funktion protokolliert im laufenden Betrieb alle Leitsystemeingriffe und stellt in Verbindung mit der Berechtigungs- und Revisionsverwaltung die Anlagenhistorie sicher. Die Einsatzkosten vor Ort werden durch einen Fernwartungszugriff zur Diagnose, Parametrierung und Programmierung mittels integrierter Tools auf ein Minimum reduziert.
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