Automation in der Druck- und Papierindustrie Automatisierungsbaukasten erleichtert maßgeschneiderte Lösungen

Redakteur: Reinhard Kluger

Mit dem neuen Automatisierungsbaukasten IndraMotion for Printing präsentiert Rexroth eine zukunftssichere Antriebs- und Steuerungslösung für Druck- und Verarbeitungsmaschinen. Die in Hard- und Software fein skalierbare Systemlösung integriert SPS-Logik und Bewegungssteuerung. Vordefinierte, branchentypische Technologie-Funktionen vereinfachen die Umsetzung maßgeschneiderter Automatisierungen.

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Rexroth IndraMotion for Printing basiert auf der weltweit gesammelten Erfahrung mit der erfolgreichen Automatisierungslösung SYNAX 200, die in mehr als 4000 wellen- und getriebelosen Druck- und Verarbeitungsmaschinen eingesetzt wird. Die neue Systemlösung deckt das gesamte Spektrum ab: von antriebsbasierten Kompaktlösungen für eine geringe Zahl von Achsen bis hin zur kompletten Anlagenautomatisierung für den Zeitungsdruck und flexible In-line-Produktionslinien für Verpackungen. IndraMotion for Printing kombiniert die Logikprogrammierung nach dem internationalen IEC 61131-3 Standard mit Motion-Funktionsbausteinen von PLCopen. Sämtliche Programmierungen und Parametrierungen nimmt der Anwender auf der SPS-Ebene vor.

Die Funktionen typischer und auch spezialisierter Aggregate und Module in Druck- und Verarbeitungsmaschinen sind bereits vorprogrammiert. Fertige Bausteine für Zugspannungsregelungen, Wickler- und Rollenwechslersteuerungen, Pilgerschritt-Bahntransport, Registerregelungen, Druckmarkenregelungen, Drucklängenkorrektur oder Querschneider verkürzen die Entwicklungszeit sowohl bei neuen Maschinen als auch bei Erweiterungen.

Offene Schnittstellen und Programmierstandards

Rexroth setzt auch bei IndraMotion for Printing konsequent auf offene Schnittstellen und auf offene, international akzeptierte Programmierstandards. Neben den gängigen Feldbusschnittstellen unterstützt das System alle verbreiteten Ethernet Protokolle wie Ethernet TCP/IP, EtherNet/IP, PROFINET RT sowie SERCOS III, das die hart-synchrone Echtzeit-Datenübertragung mit der 100 Mbit Ethernet-Physik verbindet. Über die Control to Control (C2C)-Kommunikation von SERCOS III kann der Maschinenhersteller eine beliebige Anzahl von controller-basierten Rexroth-Steuerungen zusammenschalten. So lassen sich einzelne Module einer Maschine oder Produktionslinie in Echtzeit miteinander synchronisieren. Der durchgängige Einsatz von Ethernet gewährleistet den transparenten Austausch großer Mengen von Produkt- und Qualitätsdaten. Das ermöglicht eine jederzeit flexible Produktion und störungsfreien Betrieb durch Diagnose und präventive Wartung.

Die durchgängige Engineeringumgebung IndraWorks vereinfacht die gesamte Projektierung bis zur Inbetriebnahme sowie die Integration hydraulischer und pneumatischer Komponenten von Rexroth. Sämtliche Tools greifen auf einmal geschriebene Projektdaten zu. Mehrere Nutzer können parallel an einer Konfiguration arbeiten und damit die Vorteile von Simultaneous Engineering für eine kürzere Time-to-Market ausschöpfen.

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