Suchen

Lernroboter Avatare mischen Kinderzimmer auf

| Autor / Redakteur: Reinhard Kluger* / Dipl. -Ing. Ines Stotz

Weil er Java versteht und mit emotionaler Intelligenz und Avataren ausgestattet ist, fordert der Lernroboter Cue von Wonder Workshop die Kreativität von Jugendlichen heraus. Diese lernen so ganz nebenbei den Umgang mit der digitalen Welt.

Firma zum Thema

Lernroboter Cue und seine Fähigkeiten
Lernroboter Cue und seine Fähigkeiten
(Bild: Wonder Workshop)

Er heißt ganz einfach Cue kann aber mehr als ein üblicher Lernroboter. Mit an Bord nämlich sind vier Avatare, eine Chatbot-Funktion und eine „Emotionale KI - Künstliche Intelligenz“. Mit diesen Funktionen sollen Jugendliche von 6 bis 10 Jahren nicht nur ihren Spaß beim Spielen haben, sondern sie können nebenbei auch noch Programmieren lernen. So jedenfalls verspricht es Wonder Workshop, der diesen Roboter das erste Mal auf der Spielwarenmesse 2018 in Nürnberg präsentierte. Nie waren Programmierkenntnisse so wichtig wie in der heutigen digitalen Welt. „Experten schätzen, dass 2050 schon 40 Prozent aller Jobs Programmierkenntnisse für Roboter und KI-Systeme erfordern,“ so Vikas Gupta, Gründer von Wonder Workshop. „Unsere Mission mit der erweiterten Roboter-Familie ist es, Kindern aller Altersklassen das Rüstzeug zu geben, sich fit für die Jobs der Zukunft zu machen."

Künstliche Intelligenz fördert Kreativität heraus

Den jeweiligen Kenntnissen angepasst, lernen Mädchen und Jungen Blockprogrammierung und JavaScript in kreativem Zusammenspiel mit Cue. Die Interaktion mit dem Roboter erfolgt auf Englisch, und gilt dank neuer Features als sehr ausgefeilt und facettenreich.

Bildergalerie

Dank der eingebauten emotionalen künstlichen Intelligenz, hochfunktionalen Sensoren und erweiterten Bluetooth-Funktionen lassen sich komplexe Herausforderungen meistern: Zum Beispiel Chat: Im Gespräch mit Cue wird die Persönlichkeit jedes einzelnen Avatars deutlich. Der Spielkamerad überrascht mit schlagfertigen Antworten, lustigen Memes und witzigen Kommentaren.

Coding-Level stellt sich auf die Kids ein

Steuern lässt sich Cue über das Kontroll-Tool, um zeigen zu können, was er kann – auch ohne Programmieren. Hier kommt auch die emotionale KI des Roboters zum Vorschein. Denn passend zu den eigenen Fähigkeiten gibt es für jeden Spieler das richtige Coding-Level, das herausfordert und Spaß macht. Block-Programmierung und JavaScript stehen zur Auswahl. Die Entwicklerumgebung lässt alle Freiheiten bei der Programmierung von dynamischen Verhaltensweisen. Dabei kommen Cues Näherungssensoren, Encoder, Kreisel, Beschleunigungsmesser, Mikrofone und mehr zum Einsatz. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

* Dipl.-Ing. Reinhard Kluger, Fachjournalist, Höchberg bei Würzburg

(ID:45215956)