Beschäftigungsbarometer Bedarf an Mitarbeitern in der Elektroindustrie steigt

Redakteur: Katharina Juschkat

Vor allem das verarbeitende Gewerbe und die Elektroindustrie stellen vermehrt ein: Dank Impffortschritt und Öffnungsperspektive erholt sich auch der Arbeitsmarkt.

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Erholung auf dem Arbeitsmarkt: Viele Unternehmen stellen vermehrt ein.
Erholung auf dem Arbeitsmarkt: Viele Unternehmen stellen vermehrt ein.
(Bild: ©IRStone - stock.adobe.com)

Das Beschäftigungsbarometer des Ifo-Instituts steigt weiter, deutsche Unternehmen wollen wieder mehr Mitarbeiter einstellen. Mit 100,2 Punkten ist das Barometer damit auf dem höchsten Wert seit Juni 2019. Grund sind der Impffortschritt und die Öffnungsperspektiven.

Im Verarbeitenden Gewerbe steigerte sich die Einstellungsbereitschaft seit dem Tiefpunkt vom Mai 2020 kontinuierlich. Besonders hoch ist der Bedarf an neuen Mitarbeitern in der Elektroindustrie. Im Dienstleistungssektor hat der Indikator einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Auch die Logistik und die IT-Dienstleister suchen neues Personal, und auf dem Bau gibt es eine kleine Tendenz zu mehr Personal.

Das Beschäftigungsbarometer

Das Ifo-Beschäftigungsbarometer basiert auf ca. 9.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Groß- und Einzelhandels und des Dienstleistungssektors. Die Unternehmen teilen ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate. Der Saldowert der Planungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "zunehmen" und "abnehmen". Zur Berechnung der Indexwerte werden die Salden jeweils auf den Durchschnitt des Jahres 2015 normiert.

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