Lackieranlagen-Hersteller Sprimag

Bei Kabelführung auf Nummer Sicher gehen

16.03.2011 | Autor / Redakteur: Walter Lutz / Ines Stotz

Mit der Sprimag-Lackieranlage HL 70 lassen sich Tuben und Dosen von innen lackieren
Mit der Sprimag-Lackieranlage HL 70 lassen sich Tuben und Dosen von innen lackieren

Mit Beschichtungs- und Lackieranlagen zur Oberflächenveredelung von Serienteilen und zur Innenbeschichtung von Metallverpackungen wie Tuben, Dosen und Getränkeflaschen ist Sprimag weltweit erfolgreich. Um dem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden, setzt das Traditionsunternehmen beim Bau seiner Anlagen konsequent auf hochwertige Komponenten. Bei den Kabelführungen kommen daher Kabelverschraubungen und Kabelkanäle aus dem Hause Pflitsch zum Einsatz.

Die Wurzeln von Sprimag reichen weit zurück: Schon 1906 baute Firmengründer Otto Heinrich in Leipzig die ersten Spritzapparate zum Lackieren. Seit 1925 entwickelt sich das Unternehmen im Bereich der Lackier- und Farbspritzanlagen zu einem der führenden Hersteller von Anlagen zur Innen- und Oberflächenbeschichtung. Die gut 400 Mitarbeiter weltweit erwirtschaften aktuell einem Umsatz von rund 50 Mio. Euro im Jahr.

„Bei der Fertigung und Entwicklung unserer Produkte sehen wir es als unsere Aufgabe an, die Anforderungen unserer Kunden mit hoher Flexibilität bei gleichzeitig maximaler Qualität und Termintreue zu erfüllen“, sagt Marketingleiterin Bettina Maier-Hermann. „Dazu bieten wir unseren Kunden beispielsweise die Möglichkeit, ihre Applikation in unserem Anwendungszentrum in Kirchheim-Teck testen zu lassen.“ Von ersten Handmustern bis zur Prototypenfertigung sind hier alle Prozessschritte realisierbar. Die dabei gewonnenen Daten werden auf die spätere Produktionsmaschine des Kunden übertragen, so dass die Anlaufphase nach der Inbetriebnahme der Lackieranlage beim Kunden äußerst kurz ist.

Kabeleinführungen auch im Ex-Bereich

Eine moderne, automatisierte Lackieranlage besteht aus einer Vielzahl von Komponenten und Einheiten, die elektrisch miteinander verbunden sind. Überall, wo Kabel in Gehäuse oder Steckverbinder eingeführt werden, kommen Kabelverschraubungen zum Einsatz. „Diese Bauteile sind relevant für die Betriebssicherheit unserer Anlagen“, erklärt Mark Gotzmann, Leiter der Sprimag-Elektromontage. Denn neben Dichtigkeit und Zugentlastung herrschen hier besondere Bedingungen: Kabel müssen unter Vibrationen und dynamischen Bewegungsabläufen sicher auch in explosionsgefährdeten Bereichen geführt werden.

Der Vorteil für Sprimag: Bei den Kabeleinführungen deckt Pflitsch mit einem breiten Sortiment den kompletten ATEX-Bereich ab. „Durch die hohe Schutzart IP68 und nationale wie internationale Zulassungen nach UL, CSA und CE sind die beiden Produktreihen UNI Dicht und blueglobe bestens geeignet für ein weltweit agierendes Unternehmen wie wir es sind“, unterstreicht der Sprimag-Verantwortliche. Selbst bei Sonderlösungen sei Pflitsch ein verlässlicher Partner.

Schon beim Grundkonzept unterscheiden sich Pflitsch-Kabelverschraubungen: Denn ihre Dichteinsätze legen sich beim Anziehen der Druckschraube großflächig an das Kabel an und erreichen damit Schutzart IP68 und Zugentlastungswerte, die deutlich über der Norm liegen. Dieses Dichtprinzip sorgt außerdem für eine lange Betriebssicherheit, da der Kabelmantel nicht irreparabel eingeschnürt wird. Die Pflitsch blueglobe ist durch einen sehr hohen Dichtbereich gekennzeichnet. Dadurch können Anwender wie Sprimag mit weniger Verschraubungsgrößen die verwendeten Kabeldurchmesser abdichten. Das spart Bestell- und Logistikaufwand.

Innerhalb des UNI Dicht- und blueglobe-Programms findet der Anwender ein breites Angebot an ATEX-zugelassenen Verschraubungen für die Einsatzbereiche Gas (G) und Staub (D) und die Zündschutzart „e“: UNI Dicht in Messing und Edelstahl gibt es von M6 bis M120 und in PVDF-Kunststoff von M16 bis M50. Bei der blueglobe in Messing und Edelstahl sind die Größen M12 bis M85 ATEX-zertifiziert. Der TPE-Dichteinsatz ermöglicht einen Einsatztemperaturbereich von -40 bis +115°C. Diese Kabelverschraubungen können eingesetzt werden in Anwendungen mit Zündschutzart „erhöhte Sicherheit“ (Zone 1 und 2 sowie Zone 21 und 22). Eine Besonderheit sind die Ex-Verschraubungen, die gleichzeitig einen umfassenden EMV-Schutz bieten. „Damit werden unsere Anforderungen optimal abgedeckt“, sagt Mark Gotzmann.

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