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Unterbrechungsfreie Stromversorgungen

Bei USV für DC- oder AC-Gerät entscheiden?

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USV-Geräte mit umfangreichem Zubehör

Für die USV-Geräte von 1 kVA bis 6 kVA Ausgangsleistung gibt es umfangreiches Zubehör: externe Batterie-Einheiten zur Verlängerung der Überbrückungszeiten, Mehrfach-Steckdosenleisten zum Anschluss mehrerer Verbraucher, Handumgehungen zur Überbrückung der USV im Wartungsfall sowie umfangreiches Montagematerial. Die eingesetzten Fünf-Jahres-Batterien sind wartungsfreie, verschlossene Blei-Gel-Akkumulatoren mit integriertem Sicherheitsventil. Durch den frontseitigen Zugang zu den Batterien kann ein Austausch problemlos während des laufenden Betriebes im eingebauten Zustand erfolgen. Über diese so genannte Hot-Swap-Fähigkeit verfügen neben den USV-Geräten auch die externen Batterie-Einheiten.

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Größere Anlagen erfordern häufig einen modularen und redundanten Aufbau der USV-Geräte. Daher können Geräte mit einer Leistung von 4,5 kVA und 6 kVA sowohl parallel wie auch redundant aufgebaut werden. Somit ist auch eine Leistung von 12 kVA möglich - mittels zusätzlich redundanter Leistung von 6 kVA.

Die DC-USV versorgt den Industrie-PC

Der Industrie-PC ist das Herzstück einer Anlage - seine 24-V-Stromversorgung muss eine maximale Anlagenverfügbarkeit unterstützen. Die neue unterbrechungsfreie Stromversorgung Trio UPS bietet erstmals ein speziell für den IPC entwickeltes Funktionspaket - den PC-Mode.

Die USV vom Typ Trio von Phoenix Contact vereint hohe Qualität mit Basisfunktionen – und wird damit zur Alternative zu handelsüblichen Stromversorgungen, deren geringer Preis sich auf Qualitätseinbußen gründet (Archiv: Vogel Business Media)

Die Trio UPS (24 V / 5A) stellt sowohl bei einwandfreiem Versorgungsnetz als auch bei Netzstörungen den Betrieb des IPC sicher, denn Stromversorgung und elektronische Umschalteinheit sind Platz sparend im selben Gehäuse untergebracht – die Abmessungen betragen nur 60 × 130 × 118 mm. Steht eine Eingangsspannung zur Verfügung, erlaubt der Weitbereichseingang Spannungen von 85 bis 264 VAC oder von 100 bis 350 VDC. Am Ausgang stehen 5 A sowie eine geregelte und einstellbare Ausgangsspannung von 22,5 bis 29,5 VDC bereit.

Bei Ausfall der Versorgungsspannung wird unterbrechungsfrei in den Pufferbetrieb umgeschaltet. In diesem Fall ist die Ausgangsspannung direkt von der Batteriespannung abhängig, die zwischen 19,2 und 27,9 VDC liegt. Hier bekommt der IPC den Spannungseinbruch erst gar nicht zu spüren, denn er arbeitet unterbrechungsfrei weiter. Export-orientierte Unternehmen, die in Regionen mit instabilen Versorgungsnetzen liefern, wissen dies zu schätzen. Der IPC arbeitet auch, wenn die Spannung einbricht. Ein zeitaufwändiger Shutdown und Neustart entfallen. Je nach gewünschter Pufferzeit kommen unterschiedliche Akkumodule zum Einsatz: 1,3 Ah; 3,4 Ah; 7,2 Ah oder 12 Ah. So liefert das Modul mit dem 1,3 Ah-Akku 5 A für fünf Minuten oder 3 A für 10 Minuten. Mit dem 12 Ah-Akku sind 5 A für zwei Stunden oder 3 A für drei Stunden verfügbar.

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Bei länger anhaltenden Netzausfällen liefert Trio UPS genügend Energie zur Sicherung aller relevanten Prozessdaten sowie zum kontrollierten Shutdown. Bisher waren am Markt nur USV-Lösungen verfügbar, die zwar den IPC herunterfahren. Dann jedoch musste der IPC manuell neu gestartet werden, wenn die AC-Versorgungsspannung wieder zur Verfügung stand. Mit der Trio UPS wird der Betrieb automatisch wieder aufgenommen. Das Modul führt einen Reset des IPC durch, der manuelle Neustart entfällt. Gerade bei großen Anlagen mit mehreren IPC spart der automatische Start viel Zeit.

SPS/IPC/Drives Halle 9, Stand 310

Hartwig Derenthal, Mitarbeiter im Produktmarketing, Netz- & Signal-Qualität Trabtech, Phoenix Contact, Blomberg;

Anja Moldehn, Mitarbeiterin im Produktmarketing, Business Unit Interface, Phoenix Contact, Bad Pyrmont

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