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Bewegungssimulation mit Hexapoden Bildstabilisierung auf dem Prüfstand

| Redakteur: Carina Schipper

Die Produktion von elektronischen Geräten wie zum Beispiel Mobiltelefonen fordert ein hohes Maß an Genauigkeit. Alles muss genau zueinander passen, damit das Smartphone später störungsfrei läuft. Schon in der Herstellung müssen die Weichen dafür richtig stehen.

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Der Hexapod H‐811 simuliert das Kamerazittern für den Test von Bildstabilisierungssystemen nach CIPA‐Norm. Hier in einer Prüfeinrichtung der Firma Image Engineering.
Der Hexapod H‐811 simuliert das Kamerazittern für den Test von Bildstabilisierungssystemen nach CIPA‐Norm. Hier in einer Prüfeinrichtung der Firma Image Engineering.
(Bild: Image Engineering)

Wenn die Anforderungen an die Fertigung und Qualitätssicherung auf Bauteilebene oder beim Endprodukt steigen, kann es in vielen Bereichen sinnvoll sein, Bewegungen zu simulieren. Ein typisches Beispiel hierfür sind Prüfeinrichtungen für Beschleunigungs- oder gyroskopische Sensoren, um Lageänderungen zu erfassen. Solche Testvorrichtungen kommen beispielsweise in Smartphones oder Handys zum Einsatz. Sie werden anhand vorgegebener Bewegungsmuster überprüft. Ähnlich verhält es sich bei Bildstabilisierungssystemen in Kameras, wenn deren Algorithmen und Mechanik auf Wirksamkeit geprüft werden. Dafür müssen die Hersteller natürliche und künstliche Bewegungen präzise, wiederholbar und mit gleicher Dynamik und Genauigkeit in allen linearen und rotatorischen Achsen simulieren. Hexapoden, also sechsachsige parallelkinematische Positioniersysteme sind dazu in der Lage, da sie mit hoher Genauigkeit positionieren und präzise Bahnkurven fahren können. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

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