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3D-Inspektionssystem Bildverarbeitung mit dem 3D-Streifenprojektions-Verfahren

| Redakteur: Ines Stotz

Bei der Produktion geometrisch anspruchsvoller Teile tritt während des Herstellungsprozesses zwangsläufig die Frage auf, wie die Qualität der hochwertigen Produkte optimal gewährleistet

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( Archiv: Vogel Business Media )

Bei der Produktion geometrisch anspruchsvoller Teile tritt während des Herstellungsprozesses zwangsläufig die Frage auf, wie die Qualität der hochwertigen Produkte optimal gewährleistet werden kann. Bildverarbeitungssysteme sind ein maßgeblicher Bestandteil jeder 100-Prozent-Kontrolle und sichern die Prüfung des Produktes zuverlässig. SAC als Systemhaus entwickelt permanent individuelle Lösungen und baut so mit jeder Innovation seine Technologien weiter praxisorientiert aus.

Gerade bei komplex aufgebauten Teilen stoßen zweidimensionale Prüfverfahren oft an ihre Grenzen. Über die Auswertung eines Kamerabildes können Winkel oder Strecken dabei nur in einer Ebene exakt bestimmt werden. Deshalb hat sich SAC im 3D-Bereich umfassende Kompetenzen angeeignet und mit der Entwicklung eines 3D-Inspektionssystems auf Basis des Streifenprojektionsverfahrens Maßstäbe gesetzt.

Null-Fehler-Strategie zuverlässig realisieren

Der Einsatz von 3D-Bildverarbeitung ermöglicht die Realisierung der Null-Fehler-Strategie auf zuverlässige Weise. Dabei muss das System perfekt auf den Produktionsprozess abgestimmt und darüber hinaus jederzeit in der Lage sein, sich an neue Prüf-

kriterien anzupassen. Dies gilt sowohl für die Hardware (Kamera und Projektor) als auch für die Software. Mit dem grafischen Bildverarbeitungs-Interpreter SAC Coake kann der Anwender schnell und einfach neue Prüfkriterien definieren und einlernen. Durch das integrierte Datenmanagement, das alle Prüfprotokolle archiviert, ist die Rückverfolgbarkeit für jedes geprüfte Produkt gewährleistet.

Gekrümmte, diffus reflektierende Oberflächen erfassen

Das Streifenprojektions-Verfahren eignet sich perfekt, um ebene oder gekrümmte, diffus reflektierende Oberflächen zu erfassen. Vor dem ersten Prüflauf muss bei dem System eine Geometrie- sowie Farbkalibrierung vorgenommen werden. Der Kalibriervorgang ist einmalig und muss bei gleich-bleibender Komponentenanordnung nicht mehr vollzogen werden. Mittels eines LED-Projektors werden Streifen auf den Prüfling projiziert (Kombination von Phasenshift- und Gray-Code Verfahren). Das Streifenmuster wird elektronisch verschoben und mit einer CCD-Grauwertkamera in einem definierten Winkel aufgenommen, jedoch ist das zu inspizierende Teil stets in Ruhe, so dass Kosten für aufwendige Mechanik (Verfahrachsen) vermieden werden können. Durch Einzelaufnahmen des objektabhängig verzerrten Streifenmusters wird so eine hochgenaue 3D-Abbildung des Prüflings erzeugt.

Durch seine enorme Prüfgeschwindigkeit, hohe Messgenauigkeit und Prüfeignung für ein großes Teilespektrum kann das 3D-Streifenprojektionsverfahren selbst bei schwierigsten Applikationen in nahezu allen Branchen eingesetzt werden.

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