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Vision Bildverarbeitung trifft EtherCAT

| Autor / Redakteur: Roman Vracko / Reinhard Kluger

EtherCAT ist eines der Kommunikationsprotokolle der Zukunft für den Anlagenbau. Es eröffnet auch für den Bereich der Bildverarbeitung neue Wege. Mit EtherCAT ist es möglich, alle Komponenten einer Maschine über dasselbe Kommunikationsmedium zu vernetzen und somit auch die Bildverarbeitung einfach und schnell in die Gesamtanlage zu integrieren.

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Das umfassende Produktspektrum von Omron mit Sensoren, Systemen und industriespezifischen Lösungen ermöglicht Bildverarbeitung aus einer Hand.
Das umfassende Produktspektrum von Omron mit Sensoren, Systemen und industriespezifischen Lösungen ermöglicht Bildverarbeitung aus einer Hand.
( Archiv: Vogel Business Media )

Kompatibilitätsprobleme und Geschwindigkeitseinbußen durch unterschiedliche Schnittstellen und Gateways, dank EtherCAT gehören sie der Vergangenheit an. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich mit EtherCAT große Datenmengen in kurzer Zeit übertragen lassen. Je schneller Maschinen produzieren, desto mehr Produktionsdaten fallen an, auch in der Bildverarbeitung. Damit kommt EtherCAT nicht nur der Anforderung nach, der Maschinengeschwindigkeit zu folgen, sondern auch die anfallenden Produktionsdaten jederzeit zurückverfolgen zu können, Stichwort: Traceability. Durch die hohe Geschwindigkeit eignet sich EtherCAT insbesondere für Anwendungen mit Echtzeit-Anforderungen, wie beispielsweise in der Halbleiterindustrie, in der kleine Massen extrem schnell und positionsgenau bewegt werden müssen, oder aber im Bereich der Scara- und Deltaroboter, wo Pick & Place Prozesse in kürzester Zeit absolviert werden müssen.

Der neue Vision Sensor FQ-M von Omron ist speziell für den Einsatz von Pick & Place Anwendungen entwickelt worden und besitzt als erster Vision Sensor eine EtherCAT Schnittstelle. Alle implementierten Funktionen, wie z.B. die Koordinatentransformation oder der Algorithmus ECM Search Motion, unterstützen die einfache Maschinenintegration sowie die schnelle Bildverarbeitung und Kommunikation des Sensors. Die kurzen Zykluszeiten des Vision Sensors wirken sich aber nicht nur positiv auf den Produktionsdurchsatz aus, sondern kommen auch der Forderung nach immer höherer Qualität entgegen.

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Geringerer Aufwand beim Verdrahten spart Kosten

Der FQ-M ist sowohl mit einem monochromen als auch mit einem Farb-CMOS Chip und einer Auflösung von 0,36 Megapixel erhältlich. Die Farbvariante arbeitet, ebenso wie die FQ-Produktreihe, mit Echtfarbverarbeitung und insgesamt 16,77 Millionen Farben. Für eine variable Bildfeldgröße ist der FQ-M mit einem C-Mount Gewinde versehen. In Verbindung mit den hochauflösenden und verzeichnungsarmen Objektiven FZ-LEH generiert der Vision Sensor gestochen scharfe Bilder. Die passende Beleuchtung kann mittels eines Strobecontrollers direkt über den FQ-M gesteuert werden, eine externe Spannungsversorgung für die Beleuchtung ist somit nicht notwendig. Das spart Kosten, Platz und minimiert den Verdrahtungsaufwand, gleichzeitig sind der Vision Sensor und die Beleuchtung optimal aufeinander eingestellt und erzeugen kristallklare Bilder.

Wie leicht sich die Vision Sensoren in Maschinen integrieren lassen steht auf Seite 2

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