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Antriebssysteme Blockaden im Betrieb autark beseitigen

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Nord Drivesystems zeigt auf der SPS IPC Drives 2016 intelligente Antriebssysteme mit integrierter SPS. Diese übernehmen in Kundenanwendungen komplette Ablaufsteuerungen. Mit umfangreichen Diagnostikfunktionen, Sensorschnittstellen und Prozessregler können sie insbesondere Blockaden erkennen und in vielen Fällen normale Beweglichkeit selbstständig wieder herstellen. Dies soll die Anlagenverfügbarkeit steigern und den Servicebedarf senken.

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Nord-Umrichter mit SPS können Blockaden durch programmierte Manöver auflösen – nur in Ausnahmefällen müssen sie noch eine Servicemeldung absetzen.
Nord-Umrichter mit SPS können Blockaden durch programmierte Manöver auflösen – nur in Ausnahmefällen müssen sie noch eine Servicemeldung absetzen.
(Bild: Nord Drivesystems)

Lässt sich ein Hindernis, wie zum Beispiel eine Verstopfung in einer Leitung, durch Geschwindigkeits- und Laufrichtungswechsel beseitigen, so nimmt der Antrieb anschließend den Normalbetrieb wieder auf. Andernfalls kann er eine Störmeldung an die Leitebene veranlassen und dazu ein Ausweichmanöver einleiten, indem er beispielsweise vernetzte Antriebseinheiten anweist, einen Bypass freizuschalten.

Antriebssysteme mit SPS übernehmen Ablaufsteuerungen

Die Aktionen lassen sich individuell anwendungsspezifisch programmieren. Dies ermöglicht autark operierende, intelligente Anlagenteile, zum Beispiel Sortierer, Portionier- oder Verpackungsanlagen, einzeln oder vernetzt arbeitende Pumpen, Brecher oder Förderschnecken. Zugleich ist die Einbindung in Automatisierungsnetzwerke gewährleistet.

Die Umrichter-SPS bereitet Antriebs- und Anwendungsdaten bei Bedarf optimal für eine übergeordnete Steuerung oder zu Diagnosezwecken auf. Bei Nord ist wartungsarme, vielseitige dezentrale Antriebselektronik mit hoher EMV-Güte für Synchron- und Asynchronmotoren bis 22 kW verfügbar.

SPS IPC Drives: Halle 3, Stand 218

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