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Verdrahtungs- und Kommunikationssystem Blockmodule ziehen am selben Strang

Redakteur: Rebecca Näther

Eaton erweitert sein Portfolio für das intelligente Verdrahtungs- und Kommunikationssystem Smart-Wire-DT um kompakte IP67-I/O-Blockmodule. Mit diesen bietet das Energiemanagementunternehmen Maschinen- und Anlagenbauern nun die Möglichkeit, eine größere Anzahl von Sensoren und Aktoren schnell und einfach an einen Smart-Wire-DT-Strang anzubinden. Die mit der Philosophie des Systems verbundenen Vorteile wie eine vereinfachte Planung, Projektierung, Verdrahtung, Inbetriebnahme und Wartung werden mit den neuen IP67-Produkten damit konsequent für den Einsatz außerhalb des Schaltschranks ausgebaut.

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(Bild: Eaton Electric)

Zwei Baugrößen erlauben über vier oder acht M12-Steckverbinder den Anschluss von bis zu acht oder sechzehn Sensoren bzw. Aktoren. Das Portfolio umfasst zahlreiche Varianten in unterschiedlicher Ausstattung. Neben reinen Eingangs- oder Ausgangsmodulen stehen Mischmodule oder frei konfigurierbare I/O-Module zur Verfügung. Varianten mit zusätzlicher externer Stromversorgung versorgen Module mit größerem Leistungsbedarf.

Energieversorgung gewährleistet

Neben 24V-Ausgängen mit 0,5 A sind auch Geräte mit 2 A Ausgangsstrom erhältlich. Damit lassen sich selbst leistungsstarke Aktoren wie Ventile direkt ansteuern. Fällt die externe Spannungsversorgung aus, bleiben die Kommunikationsverbindung sowie der Status der verwendeten Eingänge erhalten, denn die Energieversorgung hierfür ist über den Strang gewährleistet. Detaillierte Diagnosemeldungen unterstützten bei der Fehlersuche. Neben Überlast und Kurzschluss melden die Module den Status der Spannungsversorgung, Überlast bei der Sensorstromversorgung sowie notwendige, aber nicht installierte Sensoren an die übergeordnete Steuerung.

Bekannte Möglichkeiten bleiben erhalten

Das Portfolio der Geräte, die sich bereits heute an das intelligente System anbinden lassen, reicht innerhalb des Schaltschranks von Befehls- und Meldegeräten, Schützen und Motorschutzschaltern, Modulen zur Sicherungsüberwachung, Softstartern, Drehzahlstartern, Frequenzumrichtern und Sicherungslasttrennern bis hin zu Leistungsschaltern. Außerhalb des Schaltschranks standen bisher bereits IP67-I/O-Module (T-Connectoren) zur Anbindung einzelner digitaler und analoger Prozesssignale zur Verfügung.

Die bekannten Möglichkeiten des Produkts gelten auch für die neuen Blockmodule: Die Kommunikation mit verschiedenen Feldbusprotokollen erlaubt es Maschinenbauern, ihre Systeme einfach an unterschiedliche Steuerungen anzubinden. Über Gateways ist dies aktuell für Profibus-DP, CANopen, Modbus-TCP, Ethernet/IP, Profinet, Powerlink, Ethercat und Sercos III möglich. Dabei können Anwender bis zu 99 Teilnehmer vom einfachen Sensor mit nur wenigen Dateninformation bis zum komplexen Leistungsschalter verteilt über 600 m mit Hilfe von Smart-Wire-DT vernetzen und mit dem Gateway verbinden.

Komfortable Inbetriebnahme

Bei der Planung und Inbetriebnahme des Systemnetzwerks bietet das Unternehmen mit der Software SWD-Assist bewährte Unterstützung. Im Konfigurationstool wählt der Bediener mit nur wenigen Mouse-Klicks alle Teilnehmer des Systems aus. Mit dem Assistenten lässt sich einfach die erstellte Konfiguration prüfen. Die Inbetriebnahme aller Teilnehmer über die Diagnoseschnittstelle der Gateways ermöglicht eine komfortable Inbetriebnahme des installierten Netzwerks, und dies bereits ohne angeschlossene SPS.

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