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Getriebe Bonfiglioli plant klimaneutrale Konzernzentrale

| Redakteur: Katharina Juschkat

Der Getriebehersteller Bonfilgioli plant unter dem Namen Evo den Neubau seiner Konzernzentrale in Bologna. Das Projekt Evo soll klimaneutral gebaut sein und Produktionslinien nach Industrie-4.0-Standard enthalten. Die neue Zentrale soll bis 2018 fertiggestellt sein.

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Mit dem klimaneutralen EVO-Projekt im Norden Bolognas verwirklicht die Bonfiglioli Gruppe ihre neue Konzernzentrale, die 2018 fertiggestellt sein wird.
Mit dem klimaneutralen EVO-Projekt im Norden Bolognas verwirklicht die Bonfiglioli Gruppe ihre neue Konzernzentrale, die 2018 fertiggestellt sein wird.
(Bild: BIld: Bonfiglioli)

Bonfiglioli, Hersteller von Getrieben, Getriebemotoren und Antriebselektronik, plant unter dem Stichwort Evo-Projekt den Neubau der Konzernzentrale in Bologna, die gleichzeitig der größte Standort der Bonfiglioli-Gruppe sein wird. Die neue Zentrale soll der nächste Schritt des italienischen Antriebsspezialisten sein. Sie wird im Norden Bolognas auf dem „Clementino Bonfiglioli-Gelände“ gebaut, das eine Fläche von insgesamt 148.700 m² aufweist. Gleichzeitig wird bis 2018 ein neues Fertigungswerk mit einer Fläche von 58.500 m² entstehen. 600 Mitarbeiter, die bislang auf drei Standorte verteilt sind, werden dann pro Jahr rund 800.000 Einheiten fertigen.

Produktionslinien nach Industrie-4.0-Standards konzipiert

Das Evo-Projekt ist ein Teil der jüngsten strategischen Initiativen von Bonfiglioli mit dem Ziel, die Marktposition des Unternehmens zu verbessern. 2015 erzielte Bonfiglioli einen Umsatz von rund 730 Millionen Euro, für das laufende Jahr strebt das Unternehmen 780 Millionen Euro an. Die Übernahme von O&K Antriebstechnik in Hattingen Ende vergangenen Jahres und die Vergrößerung der Produktionsstätte im norditalienischen Forlì sollen zum Ausbau von Bonfiglioli in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen beitragen.

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Bonfiglioli wird in das Projekt insgesamt rund 60 Millionen Euro investieren. Davon gehen jeweils die Hälfte in den Ausbau der Gebäudeinfrastruktur sowie in moderne Produktionslinien nach Industrie-4.0-Standard. Des Weiteren wurde Evo nach den neusten Energieeffizienzstandards konzipiert. Mit verschiedenen „grünen Maßnahmen“ wie einer Photovoltaikanlage mit einer Peakleistung von 3 Megawatt auf den Dachflächen wird die neue Konzernzentrale inklusive Fertigungswerk klimaneutral sein. (kj)

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