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Formula Student Germany 2014 Bosch fährt bei 35 Rennteams mit

| Redakteur: Sariana Kunze

Nach der Testphase kommt die Kür: Vom 29. Juli bis 3. August gehen die 35 von Bosch gesponsorten Rennteams am Hockenheimring bei Formula Student Germany 2014 an den Start. Die Rennboliden der 250 Studenten haben allerdings ihre Feuertaufe im Bosch-Prüfzentrum Boxberg schon hinter sich.

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Die von der Bosch-Gruppe gesponserten Formula Student-Rennteams haben ihre selbst entwickelten und konstruierten Fahrzeuge im Bosch-Prüfungszentrum in Boxberg unter Rennbedingungen getestet und optimiert.
Die von der Bosch-Gruppe gesponserten Formula Student-Rennteams haben ihre selbst entwickelten und konstruierten Fahrzeuge im Bosch-Prüfungszentrum in Boxberg unter Rennbedingungen getestet und optimiert.
(Bosch)

In dem zweitägigen Erprobungsworkshop konnten die Studierenden ihre Fahrzeuge unter Rennbedingungen testen und optimieren. Bosch stellte ihnen dafür Teststrecken bereit und unterstützt die Nachwuchsingenieure mit Technik-Experten und Know-how. 2014 fördert die Bosch-Gruppe erstmals Hochschulmannschaften aus mehr als zehn Ländern.

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Weltweit unterstützt Bosch mehr als 35 Rennteams aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Polen, USA, Indien, China, Australien und Brasilien. „Die Formula-Student-Wettbewerbe auf der ganzen Welt sind eine gelungene Verbindung aus Theorievorlesungen an der Hochschule und Praxis im Ingenieurs-Alltag“, sagt Bernhard Bihr, Geschäftsführer der Bosch Engineering. Seit 2007 ist Bosch Hauptsponsor der Formula Student Germany (FSG). Neben der auf Entwicklungsdienstleistungen spezialisierten Tochtergesellschaft Bosch Engineering engagiert sich auch das Bosch-Tochterunternehmen ETAS bei der FSG.

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Workshops statt Kohle

Um die Studententeams bei Entwurf, Konstruktion und Bau ihrer Formelrennwagen zu unterstützen, setzt Bosch auf mehr als finanzielle Mittel. Schwerpunkt der Förderung sind Aktivitäten wie fachbezogene Workshops, zum Beispiel zu den Themen Kabelbaumbau, Hochvoltsicherheit und Messtechnik, sowie Veranstaltungen zur Fahrzeugerprobung. Zudem werden die Teams mit Motorsport-Komponenten und Software ausgestattet. Eine fachliche Beratung und Hilfestellung von Bosch-Spezialisten aus den Bereichen Fahrzeugentwicklung und Systemauslegung runden die Leistungen ab.

Die Generalsprobe für Nachwuchsingenieure

Der Erprobungs-Workshop im Prüfzentrum in Boxberg ist eine feste Größe für die Rennteams: Dieses Jahr testeten sie vom 18. bis 19. Juli ihre selbst entwickelten und konstruierten Fahrzeuge erneut unter Rennbedingungen. Dafür durchlaufen die Teams alle Tests wie auch beim Rennen am Hockenheimring mit technischen Abnahmen und unterschiedlichen Beschleunigungs- und Ausdauerparcours. An beiden Tagen standen den Teams 40 Ingenieure von Bosch und ETAS mit Rat und Tat zur Seite.

„Der Wettbewerb ist eine optimale Vorbereitung auf das Berufsleben“, sagt Karl Klöss, Systementwickler für Batteriesysteme und Hochvoltbordnetze bei Bosch Engineering in Abstatt. Bis vor zwei Jahren war Klöss Teamleiter für die Batterieentwicklung im Formula-Student-Team Global Formula Racing der DHBW Ravensburg. „Ich habe während meiner Zeit bei der FSG viele Dinge gelernt, die ich heute in meinem Job anwenden kann: Zum Beispiel wie wichtig Schnittstellen sind. Nicht nur einzelne technische Komponenten machen ein Auto, sondern ihre Zusammenarbeit in einem Gesamtsystem. Das gilt genauso bei persönlichen Schnittstellen. Denn bei der Formula Student ist wie auch im Job wichtig, dass man als Team zusammenarbeitet, sich austauscht und gemeinsam an einem spannenden Projekt arbeitet.“

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