Schrittmotoren
Wirbelwind mit Schweizer Uhrwerk

Quelle: Faulhaber 5 min Lesedauer

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Statt auf ein Anzeigedisplay werden Fahrer des Luxusmodells „Tourbillon“ von Bugatti auf ein echtes Schweizer Uhrwerk blicken. Bei der Übersetzung der elektronischen Signale spielen Schrittmotoren von Faulhaber eine Rolle.

Die Anzeige ähnelt nicht nur äußerlich einer Schweizer Armbanduhr der Luxusklasse, sondern beruht auch in ihrem Innenleben auf der gleichen Art von Mechanik. (Bild:  Bugatti)
Die Anzeige ähnelt nicht nur äußerlich einer Schweizer Armbanduhr der Luxusklasse, sondern beruht auch in ihrem Innenleben auf der gleichen Art von Mechanik.
(Bild: Bugatti)

Wer den Bugatti Tourbillon zu beschreiben versucht, muss sich schon ein bisschen am Riemen reißen, um nicht in Klischees wie „atemberaubendes Design“ und „kompromisslose Technik“ zu verfallen. Zumal sich auch die Superlative aufgrund der Häufung abnutzen: 446 km/h Höchstgeschwindigkeit, eine Beschleunigung unter 5 s (wohlgemerkt von 0 auf 200) und ein Startpreis von 3,8 Millionen Euro sind nur eine kleine Auswahl aus den Spitzenwerten dieses Autos.

Für das neue Modell, das 2026 auf den Markt kommen soll, wurde der Antriebsstrang von Grund auf neu entwickelt. Er beruht auf einem komplexen System von Elektromotoren, einem V16-Saugmotor und einem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe der neuesten Generation. „Es war uns wichtig, dass dieses Auto das reine und unverfälschte analoge Gefühl eines Verbrennungsmotors beibehält und gleichzeitig mit der Agilität und den Fähigkeiten von Elektromotoren kombiniert wird“, schreibt der Hersteller dazu.