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Studie Bundesregierung: Wie viel Euro spielt die Automatisierung ein?

| Redakteur: Robert Weber

Bis zu 70.000 Euro lässt sich die Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung eine neue Studie zu Automatisierungs- und Robotik-Systemen kosten. Im Fokus sollen die wirtschaftspolitischen Implikationen stehen.

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Die Bundeskanzlerin will wissen, welchen wirtschaftlichen Effekt die Robotik für Deutschland hat.
Die Bundeskanzlerin will wissen, welchen wirtschaftlichen Effekt die Robotik für Deutschland hat.
(Alexander Stirn unter CC BY-NC-ND 2.0-Lizenz, Flickr.com)

Forschungs- und Technikthemen stehen weniger im Interesse der Politiker. Vielmehr soll die Studie den Beitrag der Automatisierung und Robotik an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung aufzeigen. Darüber hinaus soll die Erhebung die Antwort liefern, ob der Staat regulatorisch in die Automatisierungs- und Robotiklandschaft eingreifen muss (Standards setzen, Messung von ITK Durchdringung, Mitarbeiter, Haftungsfragen, geistiges Eigentum). Interessant: Untersucht werden soll auch die Auswirkung von Automatisierung und Robotik auf den Dienstleistungssektor. Die Redaktion der elektrotechnik hat schon in der Vergangenheit immer wieder zu diesen Themen berichtet.

Dazu kommt: Die Analyse soll die Rolle und Stellung Deutschlands im internationalen Wettbewerb herausarbeiten und bewerten. Bis zum 22. Dezember 2014 können sich Institutionen und Konsortien für die Studienerarbeitung bewerben. Abgabetermin ist der 1. September 2015. Die Zuschlagskriterien:

Wirtschaftlich günstiges Angebot sowie die nachstehenden Kriterien:

1. Preis. Gewichtung 40 %.

2. Inhaltliche Qualität und Vollständigkeit des Konzepts. Gewichtung 30 %.

3. Klarheit und Zielorientierung der Vorgehensweise. Gewichtung 30 %.

Details zur Studien finden Sie hier.

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