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Optisches Relais Bypass sichert Netzverfügbarkeit trotz Multiple Points of Failure

| Redakteur: Wolfgang Leppert

Der neue optische Bypass x-light von eks Engel unterstützt sowohl alle Ethernet-basierten Protokolle als auch sämtliche Feldbusse und zahlreiche Schnittstellen wie RS-485.

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(eks Engel)

Das Gerät, das mit zwei Duplex-Ein- und -Ausgängen für unterschiedliche Lichtwellenleiterarten und Steckverbinder angeboten wird, hält bei Ausfall einer Netzwerkkomponente in Linien- oder Ringtopologien die Datenkommunikation zwischen den benachbarten Komponenten aufrecht. Denn über ein optisches Relais werden die Signale des jeweiligen Eingangs nicht an den entsprechenden Ausgang, sondern den zweiten Eingang weitergeleitet. Dadurch bleibt das Netzwerk auch bei Multiple Points of Failure weiterhin funktionstüchtig.

Die Schaltschwelle für die Aktivierung der Bypass-Funktion lässt sich innerhalb eines Spannungsbereichs von 10 bis 64 VDC festlegen. Die zeitliche Verzögerung, mit der diese Funktion nach Behebung des Fehlerfalls wieder ausgeschaltet wird, kann stufenweise auf bis zu 40 Sekunden eingestellt werden. Über einen Steuerkontakt lässt sich die Bypass-Funktion zudem auch manuell betätigen, etwa für Wartungsarbeiten an Maschinen oder Anlagen.

Der x-light, der in Netzwerken mit Datenraten bis zu 10 Gbit/s verwendet werden kann, wird wahlweise für Single- oder Multimodefasern mit ST-, SC- oder LC-Steckern angeboten. Die Dämpfung beträgt lediglich 1,6 dB. Die Spannungsversorgung (10-64 VDC) ist redundant ausgelegt. Das Gerät kann bei Umgebungstemperaturen von -30°C bis +70°C eingesetzt werden. Das Gehäuse aus pulverbeschichtetem Edelstahl misst 115 x 61 x 113 mm und lässt sich auf Hutschienen oder direkt an der Wand montieren. Spannungsversorgung und Netzwerkstatus werden über LEDs an der Front angezeigt.

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