Flüssigluftspeicher
China skaliert vernachlässigte Energiespeicher-Technologie

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork* 4 min Lesedauer

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Im chinesischen Golmud wird in Kürze ein großer Flüssigluftspeicher in Betrieb genommen. Solche Anlagen nutzen bei extremer Kälte verflüssigte Luft als Energiespeicher, um Fluktuationen im Netz durch Solar‑ und Windstrom auszugleichen.

Ein neuer Flüssigluftspeicher soll eine Jahreserzeugung von 180 Millionen Kilowattstunden erzeugen und damit 30.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen. (Bild:  © malp – stock.adobe.com.jpeg)
Ein neuer Flüssigluftspeicher soll eine Jahreserzeugung von 180 Millionen Kilowattstunden erzeugen und damit 30.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen.
(Bild: © malp – stock.adobe.com.jpeg)

Das chinesische Pilotprojekt hat eine Kapazität von 600.000 Kilowattstunden, berichtete der chinesische Fernsehsender CGTN. Ein Solarpark mit 250.000 Kilowatt in unmittelbarer Nähe sorgt für die nötige Energie.  
Die Technologie des Flüssigluftspeichers gibt es bereits seit rund 50 Jahren. Sie wird seither in mehreren Ländern erforscht, unter anderem in Deutschland und Großbritannien, ist bislang allerdings noch nirgends bis zur Marktreife gelangt.