Weltraumfertigung
Chinesen bauen Fabrik im Weltraum

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Die Fertigung im Weltraum ist der jüngste Bereich, in dem China einen Wettlauf mit den USA begonnen hat. Wissenschaftler des Instituts für Mechanik der chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) haben nun ein Modul für „Werkhallen im All“ getestet, das zusammen gefaltet in den Orbit geschossen und erst dort aufgeblasen werden kann.

Im Bereich der Halbleiterfertigung, die dank Künstlichen Intelligenz einen neuen Nachfrage-Boom erlebt, könnte die Fertigung im All künftig entscheidend werden.(Bild: ©  Dusit - stock.adobe.com / KI-generiert)
Im Bereich der Halbleiterfertigung, die dank Künstlichen Intelligenz einen neuen Nachfrage-Boom erlebt, könnte die Fertigung im All künftig entscheidend werden.
(Bild: © Dusit - stock.adobe.com / KI-generiert)

In China hofft man genau wie in den USA, wo man bereits ein paar Schritte weiter ist, in Zukunft besonders reine Materialen für Halbleiter, Impfstoffe, Medikamente gegen Krebs und andere Dinge im Weltall produzieren zu können. Die Schwerelosigkeit kann dabei technologische Durchbrüche bei der Fertigung von Chip-Kristallen oder im Bereich des 3D-Drucks ermöglichen, die auf der Erde in dieser Form nicht möglich sind.

Ein zylindrisches Kernmodul für eine „rekonfigurierbare flexible Fertigungsplattform im Orbit“ sei in China kürzlich erfolgreich am Boden getestet worden, berichteten die Forscher Anfang November auf der Webseite ihres Instituts für Mechanik der chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Es hatte einen Durchmesser von zwei Metern. Mehrere davon sollen später im All zu kompletten Weltraumfabriken kombiniert werden.