Weltraumforschung
Chinesische Satelliten fliegen jetzt autonom

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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China hat seine ersten beiden Satelliten ins All geschossen, die autonom navigieren können. Die beiden Vermessungs- und Kartierungs-Satelliten halten ihre Flugbahn selbst ein oder korrigieren und kommen damit ohne permanenten Kontakt mit einer Bodenstation aus.

Zwei chinesiche Satelliten kommen jetzt ohne permanenten Kontakt mit einer Bodenstation aus.(Bild:  MRSUTIN - stock.adobe.com)
Zwei chinesiche Satelliten kommen jetzt ohne permanenten Kontakt mit einer Bodenstation aus.
(Bild: MRSUTIN - stock.adobe.com)

Das Satelliten-Paar „Siwei Gaojing-2 03“ und „Siwei Gaojing-2 04“ sei am 25. November um 7 Uhr 39 örtlicher Zeit an Bord einer Trägerrakete vom Typ „Langer Marsch-2C“ vom chinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan ins All geschossen worden, berichtet die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Wegen der autonomen Steuerung könne von einem „Meilenstein“ gesprochen werden, der eine „neue Ära selbst-fahrender kommerzieller Satelliten“ einläute, schreibt die für das Projekt zuständige Shanghai Academy of Space Flight Technology (SAST), ein Ableger der China Aerospace Science and Technology Corporation (CASC).

Satelliten landen auch autonom sicher

Die beiden Satelliten seien auch darauf vorbereitet, am Ende ihrer Mission völlig autonom wieder in die Erdatmosphäre einzutreten und sicher zu landen, erklärt SAST. Eine Landung dieser Art habe es weltweit noch nicht gegeben, so die chinesische Akademie für Raumfahrt-Technologie.

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