Mikronuklear-Batterie
Chinesische Forscher entwickeln extrem langlebige Batterie

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Chinesische Wissenschaftler haben eine neuartige Mikro-Nuklearbatterie entwickelt, die radioaktiven Abfall nutzt und eine extrem hohe Energie-Konversionsrate haben soll. Damit könne die Minibatterie theoretisch 1000 Jahre lang Strom liefern.

Seit mehr als einem Jahrhundert versuchen Wissenschafter weltweit, langlebige Nuklearbatterien zu entwickeln. Aus China kommt jetzt eine Erfolgsmeldung.(Bild:  Thomas Bethge - stock.adobe.com)
Seit mehr als einem Jahrhundert versuchen Wissenschafter weltweit, langlebige Nuklearbatterien zu entwickeln. Aus China kommt jetzt eine Erfolgsmeldung.
(Bild: Thomas Bethge - stock.adobe.com)

Seit mehr als einem Jahrhundert versuchen Wissenschaftler weltweit, langlebige Nuklearbatterien zu entwickeln. Einige waren auch schon im Einsatz, etwa im Weltall. Doch sie waren bislang nicht sonderlich effizient.

Der innovative Ansatz der chinesischen Wissenschaftler besteht nun darin, dass sie einen Weg gefunden haben, die Alpha-Strahlung des radioaktiven Materials in Strom zu verwandeln, statt wie meist üblich in diesem Feld der Mikro-Nuklearbatterien die Beta-Strahlung. Wie das Team von Professor Shuao Wang von der Soochow-Universität in Suzhou in einem Aufsatz im Wissenschaftsjournal Nature berichten, basiert ihre Entdeckung auf dem radioaktiven Isotop Americium, das vor allem als Spaltprodukt in Kernreaktoren anfällt und eine Halbwertszeit von mehreren hundert Jahren hat.

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