Datenübertragung
Chinesischer Satellit schlägt Starlink von Elon Musk

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Ein chinesisches Unternehmen hat Elon Musk und Starlink überholt, was die Übertragung von Satellitendaten auf die Erde angeht: Ende Dezember ist den Chinesen mit 100 Gbps ein Rekord bei der Datenübertragungsrate mit einem Laser gelungen.

Immer leistungsstärkere Sensoren und Kameras sorgen für eine Explosion von Beobachtungsdaten im All, die aber mit den derzeitigen Übertragungsmethoden nicht mehr schnell genug auf der Erde ausgewertet werden können. China soll nun einen großen Schritt vorangekommen sein.(Bild:  3dsculptor - stock.adobe.com)
Immer leistungsstärkere Sensoren und Kameras sorgen für eine Explosion von Beobachtungsdaten im All, die aber mit den derzeitigen Übertragungsmethoden nicht mehr schnell genug auf der Erde ausgewertet werden können. China soll nun einen großen Schritt vorangekommen sein.
(Bild: 3dsculptor - stock.adobe.com)

Dieser technologische Durchbruch ermöglicht eine Reihe von Verbesserungen der Infrastruktur im All, sagen Experten, unter anderem in den Bereichen Fernerkundung der Erdoberfläche, Navigation und mobile Kommunikation mit 6G. Das chinesische Unternehmen, das den Rekord aufgestellt hat, heißt Chang Guang Satellite Technology Co., wird oft kurz als „Chang Guang“ bezeichnet. Es betreibt eine Konstellation von 117 Satelliten für die Fernerkundung.

100 Kinofilme in einer Sekunde übertragen

Ende Dezember hat Chang Guang bei einem Test erstmals Daten mit 100 Gbps von einem seiner Satelliten zu einer neuartigen Laser-Empfangsstation auf der Erde gebeamt, berichten die Zeitung Lianhe Zaobao in Singapur und staatliche chinesische Medien. Mit dieser neuen Rate können „100 Kinofilme in voller Länge innerhalb einer einzigen Sekunde“ aus dem All zur Erde übermittelt werden, heißt es in einem der Berichte. Damit wird ein Engpass beseitigt oder zumindest stark gelindert, der die globale Satellitenkommunikation zur Zeit plagt: Immer leistungsstärkere Sensoren und Kameras sorgen für eine Explosion von Beobachtungsdaten im All, die aber mit den derzeitigen Übertragungsmethoden nicht mehr schnell genug auf der Erde ausgewertet und angewandt werden können.

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