Ethercat und PC-based Control
Zukunftssicher skalierbar durch integrierte, offene Steuerungstechnik

Von James Figy, Beckhoff Automation LLC 6 min Lesedauer

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Für einen Hersteller von Blechbearbeitungsmaschinen Cincinnati Incorporated (CI) wurde die Weiterentwicklung der proprietären Steuerungstechnik zu aufwendig und zu schwierig. Seit dem Umstieg auf PC-based Control von Beckhoff bestünden die Grenzen der Entwicklung nur noch in der Physik, so die Ingenieure von CI.

Das Multiachs-Servosystem AX8000 ermöglicht Highend-Motion-Control, reduziert den Platzbedarf und vereinfacht die Installation.(Bild:  Beckhoff)
Das Multiachs-Servosystem AX8000 ermöglicht Highend-Motion-Control, reduziert den Platzbedarf und vereinfacht die Installation.
(Bild: Beckhoff)

Schon seit 125 Jahren baut das Unternehmen Cincinnati Incorporated (CI) aus Harrison in Ohio Blechbearbeitungsmaschinen und unterstützt seine langlebigen Anlagen auch nach Jahrzehnten. Das kann das Unternehmen deshalb, weil es von der Hardware bis zur Software alles selbst entwickelt. „Wir stellen immer noch Ersatzteile für Maschinen aus den 1940er Jahren her. Aber natürlich ist es eine Herausforderung, sowohl neuere als auch ältere Maschinen zu unterstützen“, sagt Matt Garbarino, Leiter der Geschäftseinheit Vertrieb.

Steigender Innovationsdruck

Mit dem Faserlasersystem CLX wollte CI die nächste Generation einer Laserschneidmaschine entwickeln. Für den Kundenstamm – etwa zu einem Drittel OEM-Anbieter und zwei Dritteln Lohnfertiger – musste die Maschine schnell, intuitiv bedienbar und zuverlässig sein. Ausfallzeiten sind bei Laserschneidsystemen inakzeptabel, denn das zieht einen Dominoeffekt in der gesamten Fertigung nach sich. „Wenn die Lasermaschinen ausfallen, kann man auch die Bediener der Abkantpressen nach Hause schicken, und einige Stunden später müssen auch die Schweißer nach Hause“, sagt Troy Wilson, Produktmanager bei Cincinnati Inc.