Industrie 4.0, IIC und IoT

Cisco will pragmatisch handeln

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John Chambers sagte in einem SZ-Interview, Deutschland habe das Zeug das erste große digitale Land zu werden?

Ja, genau darum geht es doch. Industrie 4.0 bedeutet Flexibilisierung der Fertigung, Losgröße 1 bedeutet eine Veränderung von starren hin zu flexiblen Systemen. Um das umzusetzen, müssen wir eben die klassischen Silos, also das Produktions- und das IT-Silo aufbrechen. Schon wächst IT und Automatisierung zusammen. Dafür brauchen wir verschiedene Skills. So weiß die IT beispielsweise, wie man gute Security macht. Die Automatisierer kennen sich mit Verfügbarkeit und mit der Komplexität von Robotern sowie von Echtzeitprozessen aus. Jetzt wird alles miteinander kombiniert. Dazu sagen die Amerikaner, Internet of Everything. Warum sich also nicht zusammentun? Dabei entsteht etwas richtig Tolles.

Das klingt ja sehr vielversprechend. Wo sind die Fallstricke?

Die Fallstricke lauern bei der konkreten Umsetzung. Hierbei sehe ich drei Kriterien, mit denen wir uns in den nächsten Jahren befassen müssen. Nämlich an ganzheitlichen Security-Architekturen arbeiten, Prozessbrüche schließen und in digitale Prozesse umwandeln. Zudem müssen wir zunächst einmal das ganze Thema IT sowie Automatisierung zusammenzubringen und Silos aufbrechen.

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