Cobots
Roboter: gute Zusammenarbeit ohne Schutzzaun

Von Benjamin Bottler M.Sc., Safety Consultant, K.A. Schmersal GmbH & Co. KG 6 min Lesedauer

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Der Markt der Cobots wächst. Konstrukteure müssen sich mit den Normen und Regeln vertraut machen, die bei der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter ohne trennenden Schutzzaun zu beachten sind.

Zu den Aufgaben des Konstrukteurs bzw. Sicherheitsingenieurs gehört die Berücksichti-gung des besonderen Gefährdungspotenzials durch Roboter und deren Betrachtung im Rahmen der Risikobeurteilung.(Bild:  K.A. Schmersal GmbH & Co. KG)
Zu den Aufgaben des Konstrukteurs bzw. Sicherheitsingenieurs gehört die Berücksichti-gung des besonderen Gefährdungspotenzials durch Roboter und deren Betrachtung im Rahmen der Risikobeurteilung.
(Bild: K.A. Schmersal GmbH & Co. KG)

Nach Schätzung des Marktforschungsunternehmens Interact Analysis wird der Markt der kollaborativen Roboter, kurz Cobots, von 2022 bis 2027 um 27 % wachsen – pro Jahr! Schon jetzt ist jeder zehnte neu installierte Industrieroboter ein Cobot. Dafür gibt es gute Gründe: Die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter ohne trennende Schutzeinrichtungen führt dazu, dass beide Partner ihre Stärken bestmöglich ausspielen können. Der Roboter steuert seine Kraft bei und die Fähigkeit, Wiederholarbeiten ermüdungsfrei und präzise auszuführen. Der Mensch bringt seine Intelligenz ein, die feinfühlige Kraftdosierung und die Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Bedingungen.

Mensch-Roboter-Kollaboration: Neue Anforderungen an die Maschinensicherheit

Mit der wachsenden Marktakzeptanz von Cobots müssen sich sowohl die Konstrukteure als auch die Anwender von automatisierten Anlagen und Produktionslinien mit neuen Anforderungen an die Maschinensicherheit vertraut machen.