Robotik Cobot unterstützt neurologische Forschung

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Die Arbeit in einem Forschungslabor erfordert oft Fingerspitzengefühl. Automatisierte Lösungen waren daher oft mit Nachteilen behaftet, die in der Forschung nicht akzeptiert werden können. Das soll sich nun ändern.

ABB Robotics und das Jan and Dan Duncan Neurological Research Institute (Duncan NRI) am Texas Children's Hospital haben einen automatisierten Arbeitsplatz für den Transfer von Fruchtfliegen entwickelt. (Bild:  ABB)
ABB Robotics und das Jan and Dan Duncan Neurological Research Institute (Duncan NRI) am Texas Children's Hospital haben einen automatisierten Arbeitsplatz für den Transfer von Fruchtfliegen entwickelt.
(Bild: ABB)

ABB Robotics und das Jan and Dan Duncan Neurological Research Institute (Duncan NRI) am Texas Children's Hospital, einem der größten Kinderkrankenhäuser in den USA, haben einen automatisierten Arbeitsplatz für den Transfer von Fruchtfliegen entwickelt. Laut einer Mitteilung ist dieser mit dem kollaborativen Roboter Yumi von ABB ausgestattet und kommt im Rahmen der Erforschung von Krankheiten wie Alzheimer, Huntington und Parkinson zum Einsatz. Mit Fruchtfliegen werden verschiedene Bereiche der Biologie, einschließlich Genetik und Verhaltensforschung, untersucht. Sie hat viele genetische und entwicklungsbedingte Marker mit dem Menschen gemeinsam und wird weltweit im Rahmen von Studien über neurologische Erkrankungen bei Menschen eingesetzt.

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Ein typisches Forschungslabor besitzt laut ABB rund 20.000 Fläschchen mit Fruchtfliegen. Die Forscher verbringen etwa 20 Prozent eines Arbeitstages damit, die Fliegen umzusetzen. Dabei halten sie ein Vial, das die Fliegen enthält, über ein Vial mit frischer Nahrung. Anschließend klopfen sie es leicht an, um die Fliegen fallen zu lassen. Yumi übernimmt nun den gesamten Prozess des Umsetzens der Fruchtfliegen und führt hierzu zehn vorprogrammierte Schritte in schneller Abfolge aus. Der Cobot nimmt ein Fläschchen mit lebenden Fliegen, öffnet den schützenden Zelluloseacetat-Stopfen, hält das Fläschchen über eines mit frischer Nahrung und klopft es ab, um die Fliegen umzusetzen. Anschließend verschließt er die Vials, etikettiert sie, scannt sie und setzt sie in Pappgestelle. Zudem entsorgt der Roboter die alten Fläschchen, um eine Kreuzkontamination zu vermeiden.

Laut ABB handelt es sich dabei um die erste Automatisierungslösung, bei der die Fliegen vor dem Umsetzen nicht mit Anästhetika wie Kohlendioxid betäubt werden müssen.

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