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Infrarotkamera Cold- und Hotspots im Langwellenbereich auf der Spur

| Redakteur: Sariana Kunze

Mit der TC-1 Infrarotkamera stellt Dostmann Electronic eine handliche Infrarotkamera für portable Messaufgaben im Langwellen-Bereich vor. Der Thermographie-Sensor bietet eine thermische Auflösung von 32x31 IR-Pixeln und ein Sichtfeld von 40°x40°. Cold- oder Hotspots sind auf dem 40x50 mm großen und kontrastreichen Farbdisplay leicht erkennbar.

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(Dostmann)

Die Infrarotkamera verfügt über eine Genauigkeit von ± 2 Prozent bei einer Temperatur-Auflösung von 0,1°C und einer kurzen Ansprechzeit <1 Sekunde. Die Einstellung des Emissionsgrades ( = 0,10-1,0) und die Kompensation der reflektierten Hintergrundtemperatur sichern exakte und reproduzierbare Ergebnisse. Die spektrale Empfindlichkeit liegt bei 8 bis14 µm, was Oberflächentemperaturen von -20°C bis 250°C entspricht.

Temperaturquelle exakt lokalisieren

Die Bedienung erfolgt über das oberhalb des Handgriffs positionierte Tastenfeld, das leicht mit dem Daumen erreichbar ist. Nach der Ausrichtung auf das Messobjekt lässt sich die Temperaturquelle exakt lokalisieren. Zwei Positionsmarken zeigen den jeweils kältesten und wärmsten Messpunkt auf dem Bildschirm an. Ein Druck auf den Trigger speichert das Wärmebild einschließlich der Temperaturwerte des Fokus-Bereichs im BMP-Format auf Micro-SD-Karte. Das unkomprimierte Rastergrafikformat ermöglicht eine systemunabhängige Nutzung und Weiterverarbeitung. Die mitgelieferte 8 GB Micro-SD-Speicherkarte bietet Platz für mehr als 100.000 Bilder.

Berührungslos Leckagen erkennen

Aufgrund der kompakten Bauweise eignet sich die Infrarotkamera für die Bereiche Qualitätskontrolle, Instandhaltung und frühzeitige Fehlererkennung. Die berührungslose Messung erlaubt eine thermographische Untersuchung elektrischer Bauteile und deren Verbindungselemente unter Last. Temperatursensible Bauteile wie Leiterplatten und Mikrochips sind während des Bestückungsvorgangs permanent prüfbar. In der Kunststoffverarbeitung, wo bereits geringe Temperaturabweichungen zu Qualitätsverlusten führen, eignet sich die Infrarot-Messung zur Produktionsüberwachung. Im Bereich Anlagenbau findet die Infrarotkamera Anwendung bei der Erkennung von Leckageschäden an Abgassystemen sowie Rohrleitungen und detektiert fehlerhafte Isolierungen in Heiz- und Lüftungssystemen. Die Infrarotkamera ermittelt Temperaturen an Getriebegehäusen, Lagern, Motoren sowie Pumpen für die rechtzeitige Erkennung von Überhitzungsschäden und vorzeitigem Verschleiß.

Die TC-1 benötigt vier AA Batterien oder Akkus mit 1,5 Volt, die für sechs Stunden Dauerbetrieb ausreichen. Grenzwertalarme werden akustisch und optisch angezeigt. Die ergonomisch geformte Infrarotkamera ist mit 233 x 94 x 74 mm für die einhändige Bedienung ausgelegt und wiegt 450g. Ein USB-Kabel sowie Software zur Weiterverarbeitung am PC gehören zum Lieferumfang.

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