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05.08.2021

Manchmal muss es Mini sein

Oft ist der Platz knapp bemessen: Bei Embedded PCs, die in Anlagen eingebaut werden, spielt jeder Zentimeter eine Rolle. Zum Beispiel in Bojen, die zur Messdatenerfassung im Meer eingesetzt werden. Oder in Anlagen, die mit einem Prozessanalyse-PC den Produktionsablauf in Echtzeit optimieren. Oder in Ladestationen für Elektrofahrzeuge, die mit intelligentem Lastmanagement das gleichzeitige Laden von 50 Fahrzeugen steuern.

Wie klein ist klein?

Etwas größer als ein Reclam-Heftchen – so in etwa kann man sich den Flächenbedarf für die beiden kleinformatigen Embedded PC DA-1000 und DA-1100 vorstellen. Exakt gemessen benötigt der DA-1000 genau 15 x 10,5 x 5,6 cm Platz und der DA-1100 sogar nur 15 x 10,5 x 5,2 cm. Wer so wenig Raum beansprucht, muss lüfterlos sein und daher ist die Prozessorauswahl auf Intel® Atom™, Celeron® und Pentium® mit maximal 10 Watt TDP limitiert. Bei Verwendung einer 2,5“ SSD an Stelle einer HDD als Datenspeicher befinden sich keine rotierenden Teile im System und es arbeitet über den gesamten Temperaturbereich geräuschlos. Hinsichtlich Montageoptionen ist Flexibilität notwendig, um in der jeweiligen Anwendung sicher fixiert werden zu können: Wand-, DIN-Rail-, VESA- und Seitenmontage sind möglich.

 

Mini-Embedded-PCs werden für spezielle Aufgaben eingesetzt und brauchen Schnittstellen zum Netzwerk, zu Anlagen, Sensoren, Fühlern und Monitoren. Die DA-Serie lässt sich mit Full-HD-DVI-I mit einem Display verbinden und zwei Ethernet-Ports stellen die Netzwerk-Anbindung sicher. Eine SIM-Karte kann integriert werden, sodass Daten auch mobil transferiert werden können. Außerdem vorhanden: USB und RS-232/422/485. Diese Grundausstattung lässt sich über Mini-PCIe-Slots und das proprietäre CMI-Modul mit zusätzlicher E-/A-Konnektivität erweitern: WLAN, RS-232/422/485, optisch isolierte Ein-/Ausgänge, DisplayPort, LPT, VGA, LAN und USB. Das DA-1100-Modell bietet zudem noch PoE-Funktionalität und HDMI.

 

Alles, was ein Industrie-PC braucht

Ob als Ladestation im Außenbereich oder als Messdatenboje auf hoher See – der PC ist 24 Stunden am Tag in Betrieb und muss robust genug sein, um niedrige und hohe Temperaturen auszuhalten. Die Spannungstoleranzgrenzen liegen zwischen 9 und 48 Volt DC. Und auch für die kleinen Embedded PCs gilt: Sie sind durch das robuste Unibody-Metallgehäuse und dem kabellosen Design im Inneren weitgehend gegen Vibrationen und Stöße gesichert. Überspannungsschutz, Überstromschutz und ESD-Schutz gewährleisten den dauerhaften Betrieb.


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