Zustandsüberwachung

Condition Monitoring mit Gütesiegel

| Redakteur: Ines Stotz

Umfassendes Know-how garantiert ertragsoptimalen Betrieb

Condition Monitoring Systeme stellen höchste Anforderungen an die Sensorik und Messdatenerfassung, aber auch an die Weiterleitung der Daten und deren anschließende Analyse bzw. Diagnose. „Das eingesetzte Modul der CMS-Baugruppe AIC212 des M1-Automatisierungssystems von Bachmann bietet hochauflösende Vibrationsmesseingänge zur signalkorrelierten Erfassung verschiedenster Messstellen“, beschreibt Holger Fritsch, Geschäftsführer bei Bachmann Monitoring.

Derzeit lassen sich bis zu vier AIC212-Module in die Analyse integrieren – das entspricht 48 Kanälen. Parallel können auch Daten aus der Steuerung oder über Feldbusprotokolle von anderen Quellen erfasst und in die Analyse aufgenommen werden. „All dies kombiniert mit ausgefeilten signalanalytischen Verfahren und Experten-Kenntnisse des Gesamtsystems sind die Voraussetzung für zuverlässige Aussagen über den Maschinenzustand“, fasst Holger Fritsch zusammen. Das CMS von Bachmann erfülle diese Anforderungen bestens.

Ein auf Basis des Bachmann M1-Systems aufgebautes CMS profitiert darüber hinaus von den vielfältigen Kommunikations- und Serviceschnittstellen und reduziert zudem die Einarbeitungszeit für Inbetriebsetzungs- und Wartungspersonal. Sichere Webtechnologien erlauben den definierten Zugriff auf das Gesamtsystem oder auf individuelle Anlagenteile auch von außen. Die Daten sind damit Betreibern und Servicepersonal jederzeit zugänglich, sodass eine optimale Prozesssteuerung und Energiegewinnung gelingt.

Mehr Effizienz durch integrierte Lösung

Die gesammelten Daten der Windkraftanlage werden in dem auf dem M1-Automatisierungssystem implementierten MMS-Server (Manufacturing Message Specification Server) zusammengefasst. Sie können mit dem in der IEC61850 beschriebenen Fernwirkprotokoll für Energieanlagen einfach dem übergeordneten Monitoringsystem zur Verfügung gestellt werden.

„Durch die Einbettung in das M1-System können bei Auswertungen zusätzlich beliebige Signale und Variablen des gesamten Steuerungsverbundes, wie beispielsweise die aktuelle Leistung oder der Betriebszustand, mitberücksichtigt werden, ohne dass hierfür eine doppelte Sensorik erforderlich ist“, hebt Axel Ringhandt den Vorteil des integrierten CMS hervor. Auf dieser Basis sind weitere Funktionen, zum Beispiel zur Überwachung der Turmstruktur oder der Rotorblätter, in das CMS bzw. die Steuerung integrierbar - ein wesentlicher Vorteil.

Gemacht für Extrembedingungen

Alle Komponenten des CMS sind als bewährte ColdClimate-Variante verfügbar und für erweiterte Betriebstemperaturen von -30 bis +60°C (Temperaturspitzen von -40 bis +70°C) – auch unter Betauung - ausgelegt. Sie halten enormen mechanische Belastungen stand und sind daher besonders für den Einsatz unter extremen Bedingungen, wie in Offshore-Windenergieanlagen, geeignet.

Ergänzendes zum Thema
 
Hochqualifizierte Fernüberwachung
 
Zertifizierung als konsequenter Schritt für Bachmann Electronic

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