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Server & Gateways Connectivity für Industrie 4.0

Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

SSV Software Systems stellt erstmals eine Plattform vor, um Automatisierungsbaugruppen und Subsysteme mit virtuellen Repräsentanzen für Industrie 4.0- und IoT-Anwendungen auszustatten.

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(SSV Software Systems)

In einer Industrie 4.0- bzw. IoT-Anwendung muss für die einzelnen Komponenten jeweils eine virtuelle Repräsentanz auf einer zentralen Serviceplattform geschaffen werden. Für diese Aufgabe bietet SSV einen Verbindungsbaukasten. Er besteht aus einem Middleware-Server und verschiedenen Remote Access Gateways. Durch Server und Gateways können einzelne Baugruppen und Subsysteme an unterschiedlichen Standorten mit Hilfe eines Virtual Private Networks (VPNs) zu einem übergeordneten Verbundsystem zusammengeschaltet werden. Innerhalb des VPNs können die Komponenten mit Hilfe sogenannter Real Time Data Channels (RTDC) über eine einheitliche Softwareschnittstelle miteinander kommunizieren.

Zusätzliche Integrationsschnittstelle

Bei der RTDC-Entwicklung orientierte SSV sich am Architectural Reference Model (ARM) des europäischen Forschungsprojekts IoT-A (Internet of Things - Architecture).

Neben HTTP kommt MQTT zum Einsatz, wodurch sich ein sehr gutes Echtzeitverhalten ergibt. Da aber aus Expertensicht über 85 Prozent der bereits installierten Systeme von Haus aus überhaupt nicht IoT- und somit Industrie 4.0-fähig sind, bildet mit dem SSV-Connector-API (SSV/CAPI) eine zusätzliche Integrationsschnittstelle einen Schwerpunkt der Plattform.

Über diese sind zum Beispiel Feldgeräte mit MPI-, Modbus- oder anderen Legacy-Schnittstellen bzw. Protokollen auch ohne zusätzliche Gateways in IoT-Lösungen integrierbar. Der Middleware-Server arbeitet in diesem Fall als Datenbroker für die unterschiedlichen Systeme.

Der SSV-Verbindungsbaukasten ist ab sofort verfügbar. Für interessierte Unternehmen und Organisationen steht eine Evaluierungsversion mit einer von SSV betriebenen Server-Instanz zur Verfügung.

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