Suchen

Bildverarbeitung

Contact Image Sensoren als Hochgeschwindigkeitsmodelle

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Die Mitsubishi Electric KD-Serie von Contact Image Sensoren wurde um neue monochrome Hochgeschwindigkeitsversionen erweitert. Sie arbeiten bei 600 dpi mit einer Scangeschwindigkeit von 1,8 m/s und sind damit doppelt so schnell wie die Farbmodelle. Außerdem wurden Monochrom- und Farbmodelle ohne integrierte Beleuchtung eingeführt, die sich dann eignen, wenn statt einer Auflicht- eine Hintergrundbeleuchtung erforderlich ist.

Firmen zum Thema

( Mitsubishi Electric/Stemmer Imaging )

Contact Image Sensoren werden für die Defektprüfung auf flachen Produkten wie Textilien, Folien, Glas, Holz und anderen bahnförmigen Materialien als interessante Alternative zu Zeilenkameras dargestellt. Die Hochgeschwindigkeits-Monochromversionen eignen sich für eine Vielzahl von Anwendungen wie z.B. für Maßhaltigkeitsprüfungen, die Inspektion von gestanzten Metallteilen oder die Erkennung von Verschmutzungen und Rückständen bei der Bahninspektion.

Prüfung transparenter Materialien unter Einsatz von Durchlicht

Auch die neuen Modelle ohne integrierte Beleuchtung erweitern den möglichen Anwendungsbereich für Contact Image Sensoren. Die Prüfung transparenter Materialien lässt sich häufig besser unter Einsatz von Durchlicht durchführen. Hierfür ist keine Auflichtbeleuchtung erforderlich, da die Beleuchtung durch eine externe Hintergrundbeleuchtung erfolgt.

Externe Dunkelfeldbleuchtung zur Inspektion von Sicherheitsdrucken

Die Modelle verfügen über eine sehr schmale Sensorfront, was eine flache Montage in Bezug auf das geprüfte Objekt ermöglicht. Dies eröffnet neue Möglichkeiten bei der externen Dunkelfeldbeleuchtung, wodurch Defekte auch auf extrem kritischen Oberflächen wie z.B. bei der Inspektion von Sicherheitsdrucken visualisiert werden können.

Die Bildgebung erfolgt in diesen Contact Image Sensoren über doppelreihige Linsenanordnungen mit auf den CMOS-Sensor abgestimmten Gradienten-Stablinsen, die ein Bild ohne Winkelverzerrung erfassen, da die lange Sensorreihe das Objekt 1:1 abtastet. Diese Anordnung ergibt an jedem Pixel ein quasi-telezentrisches Bild und sorgt so für eine bemerkenswerte Gleichförmigkeit des Bildes.

Sowohl die Monochrom- als auch die Farbversionen sind in drei unterschiedlichen Längen mit Erfassungsbreiten von 309 mm, 617 mm und 926 mm verfügbar. Für erweiterte Breiten lassen sich diese auch kombinieren. Die Bildausgabe erfolgt über eine industrielle CameraLink-Standardschnittstelle.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 43486055)