Remote I/O-System

Damit die Pasta-Produktion sicher läuft

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Sichere digitale I/O-Module für Profisafe oder FSoE

Dezentrale Sicherheitseinrichtungen im Maschinen- und Anlagenbau lassen sich mit dem Remote I/O-System U-Remote zu einem ganzheitlich kooperierenden Sicherheitssystem vernetzen“, fasst Carsten Renk zusammen. Damit würden Investitionen geschützt, Mitarbeiter abgesichert und die Wertschöpfung der Anlage gesteigert.

Dass das nicht nur bei einem Pasta-Hersteller gut ankommt, zeigt, dass sich das Remote I/O-System vom Start im Jahr 2013 an, im Markt etabliert hat. Grund genug für einen weiteren Ausbau mit den Sicherheitsmodulen 4DI/4DO und 8DI zum Anschluss an Profisafe oder Fail-Safe-over-Ethercat (FSoE). Die beiden Module mit gelb ausgeführter Anschlussebene ergänzen die bereits vorhandenen sicheren Einspeisemodule des U-Remote Systems.

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Das Sicherheitskombinationsmodul 4DI/4DO vereint digitale Ein- und Ausgänge in einem einzigen kompakten Modul von 11,5 mm Baubreite, jeweils zwei Ein- und Ausgänge sind P- oder N- schaltend parametrierbar. Dadurch lässt es sich in zweikanaligen Eingangsstrukturen vorteilhaft zur Querschlusserkennung verwenden – ein Vorschaltgerät ist nicht erforderlich. Die sicheren Einspeisemodule benötigen keine Sicherheits-SPS, sie schalten nachfolgende Ausgangsmodule direkt ab. So lässt sich auch ein kaskadierendes Abschalten von Ausgangskreisen realisieren.

Webserver gestattet Prüfen vor Ort oder aus der Ferne

Die Ferndiagnose über den U-Remote Webserver vereinfacht die Inbetriebnahme und beschleunigt Wartungsarbeiten. Das Schweizer Unternehmen Ferag, das Maschinen für die Druckindustrie produziert, hat diese Möglichkeit besonders beeindruckt. „Denn das durchgängige Engineering schafft Transparenz und schnellen Zugriff“, begründet Andreas Hoffmann, Produktmanager Remote I/O bei Weidmüller. Ob Diagnosen per Fernzugriff oder die Simulation von Eingängen sowie das Forcen der Ausgänge vor Ort – U-Remote benötigt hierzu keine spezielle Software, sondern lediglich einen Standard-Browser. Prozesse und Abläufe lassen sich auch ohne angeschlossene Steuerung simulieren.

„Wir bieten so nicht nur ein ausgefeiltes Produktportfolio, sondern haben ein komplettes Lösungsangebot. Unsere Industriemanager kennen, dank ihrer tiefgehenden fachlichen Expertise, die Trends und Kundenanforderungen in einzelnen Branchen ganz genau“, fasst Michael Matthesius zusammen. So will das Unternehmen die Entwicklung von Maschinen mit immer mehr Kunden weiterhin frühzeitig begleiten.

SPS IPC Drives: Weidmüller, Halle 9, Stand 351

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