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burster Das Rundeste muss ins Eckige - Messtechnik macht adidas-Ball noch runder

| Redakteur: Sariana Kunze

Der WM-Fußball „Jabulani“, bei dessen Herstellung und Qualitätssicherung burster-Messtechnik eingesetzt wird, ist laut adidas der rundeste Ball, den es je gegeben hat.

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Der „Jabulani“ von adidas soll laut dem Sportartikelhersteller der rundeste Ball sein Bild: bruster
Der „Jabulani“ von adidas soll laut dem Sportartikelhersteller der rundeste Ball sein Bild: bruster
( Archiv: Vogel Business Media )

Durch die perfekte Rundung von „Jabulani“ hat der Ball ein stabiles Flugverhalten und eine sehr gute Griffigkeit bei allen Bedinungen.

Die Umfang- und Durchmesserbestimmung bei definierten Innendruckverhältnissen sind neben anderen wichtige Kenngrößen für die Flugeigenschaften eines Fußballes. In einer manuell verstellbaren Einspannmechanik wird um den Ball ein flexibles Metallband gelegt. Von einem Referenzprunkt aus wird mit einem potentiometrischen Wegsensor der Serie 8712 die Abweichung vom Sollmaß ermittelt. Die gefederte Substange des Wegsensors ist unmittelbar an einen Spindelmechanismus gekoppelt. Der Digitalanzeiger der Typreihe 9180 visualisiert den aktuellen Toleranzwert. Mittels zweier digitaler Grenzwertausgänge wird ein Toleranzband definiert, welches die Über- bzw. Unterschreitung vom Sollwert überwacht. Zusätzlich signalisieren optische Signalgeber die Abweichung. So ist es möglich, ausschließlich Bälle fürs Spiel zu liefern, deren ermittelte Werte exakt innerhalb der Toleranz liegen.

Nach so viel gezielter Überwachung des Produktionsprozesses bleibt dann nur noch, den Ball abzugeben an die Ballkünstler auf dem Spielfeld. Welche Formel auch immer greifen wird bei der Ermittlung des Fußball-WM-Siegers 2010. Im übrigen „Jabulani“ kommt aus dem südafrikanischen IsiZulu-Dialekt und bedeutet „feiern“.

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