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Smartest Companies

Das sind die innovativsten Firmen der Welt

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Firmen zum Thema

1. Platz: Nvidia (USA)

Die Redaktion des MIT Technology Review der US-Universität Massachusetts Institute of Technology wählt jedes Jahr die 50 intelligentesten Firmen. Hier sind alle Unternehmen aufgelistet.
Die Redaktion des MIT Technology Review der US-Universität Massachusetts Institute of Technology wählt jedes Jahr die 50 intelligentesten Firmen. Hier sind alle Unternehmen aufgelistet.
(Bild: MIT Technology Review)

Bereits zum dritten Mal ist der Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen für Personal Computer und Spielkonsolen Nvidia Corporation unter den Top 50 der innovativsten Unternehmen vertreten. Die Firma aus Santa Clara in Kalifornien (USA) wurde 1993 gegründet und war eine der Ersten, die einen 3D-Beschleuniger-Prozessor (GPU) herausbrachte. Obwohl das Unternehmen immer noch den Großteil seines Geldes aus dem Verkauf von Grafikchips für Videospiele erwirtschaftet, hat es sich auch als führender Anbieter von Rechenleistung für Software der künstlichen Intelligenz (KI) etabliert. Und dieser Bereich des Unternehmens wächst rapide. Der Umsatz stieg laut MIT Technology Review im Quartalsvergleich zum Vorjahr um 186 Prozent. Treibend dabei sind die Kunden aus der Automobilindustrie und Rechencenter-Betreiber. Bereits nach einem Quartal fällt der Umsatz 24 Prozent höher aus als im gesamten Vorjahr 2016. Nvidia erklärt den Anstieg dadurch, dass alle großen Internet- und Cloud-Service-Provider ihre Chips nutzen, um ihre Prozesse zu beschleunigen. Außerdem nutzen mehrere große Automobilhersteller wie Toyota ihre Technik für autonomes Fahren.

2. Platz: SpaceX (USA)

Zum siebten Mal mit dabei, und kontinuierlich die Liste nach oben kletternd, ist die Firma SpaceX aus Hawthorne, ebenfalls Kalifornien (USA). Das 2002 gegründete Unternehmen ist in der Raumfahrtindustrie aktiv und wurde mit dem Ziel gegründet, Technologien für die Kolonisierung des Mars durch die Menschheit zu entwickeln. CEO und CTO der Firma ist Elon Musk. In diesem Jahr hat SpaceX bewiesen, dass sie in der Lage sind, mit der gleichen Rakete mehrere Male in den Weltall zu fliegen und dabei Nutzlast für ihre Kunden zu transportieren. Wiederverwendbare Raketen werden die Raumfahrt günstiger und schneller machen. Für SpaceX sind sie der entscheidende Meilenstein, um ein interplanetares Transportsystem zu etablieren. Das schnell wachsende Unternehmen mit rund 4.000 Mitarbeitern reduziert kontinuierlich die Zeit, um die verwendeten Raketen wieder startklar für neue Transporte zu machen – von einem Jahr auf ein paar Monate. Aktuell testen die Kalifornier ihren neuen Raketentyp, den Falcon Heavy Booster. Sie soll voraussichtlich die leistungsstärkste Rakete der Welt werden und soll Ende 2017 fertiggestellt sein. 10 Prozent Rabatt bietet SpaceX seinen Kunden übrigens an, wenn diese ihre Ware mit bereits genutzten Raketen in den Weltall schießen lassen.

3. Platz: Amazon (USA)

Amazon nutzt nicht erst seit Kurzem eine breite Palette an KI-Technologie, um die Mensch-Maschine-Interaktion und somit das Shopping-Erlebnis zu verbessern. Dabei nutzt sie KI aus dem Bereich der Computer Vision, ein Forschungsgebiet, das Robotern bzw. Computern versucht, das Sehen und Erkennen beizubringen, des maschinellen Lernens, das Wissen aus Erfahrung generiert, und der Computerlinguistik, in der die natürliche Sprache durch einen Computer verarbeitet und verstanden wird. So wie Alexa. Der Sprachsteuerungsassistent kontrolliert bereits jetzt schon mittels Sprachbefehle TV-Geräte oder Autos und wird darum als nächste wichtige Rechenplattform gehandelt. In Seattle im Bundesstaat Washington (USA), wo Amazon seinen Hauptsitz hat, versuchen sie nun einen realen Gemischtwarenladen zu etablieren. Kunden gehen in den Laden, scannen mit der App auf ihrem Smartphone den Artikel, den sie kaufen wollen, und marschieren danach raus, ohne an der Kasse anstehen zu müssen. Amazon nutzt KI, Kameras und Sensoren, um die vom Kunden ausgewählten Produkte zu identifizieren und sie automatisch in Rechnung zu stellen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal Schweizer Maschinenmarkt.

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